Saturday, August 3, 2024

KURZBIOGRAPHIE ARE THORESEN UND EIN TEIL SEINER BÚCHER, DIE ALL JENEN GEWIDMET SIND, DIE ZU HEILEN UND VERSTEHEN SUCHEN


ARE THORESEN (geb. 1952 in Norwegen) ist Veterinärmediziner und hat außerdem anthroposophische Medizin, Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie und Landwirtschaft studiert. Seit 1991 betreibt er eine private ganzheitliche Praxis in Sandefjord, Norwegen für die Heilung von Kleintieren, Pferden und Menschen. Er hat zahlreiche Vorträge gehalten, sich auf Veterinärakapunktur und Pulsdiagnose spezialisiert, und hat Dutzende von wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht. In den letzten 12 Jahren haben sich seine Schriften und Interessen hauptsächlich auf die geistige Medizin konzentriert, vor allem auf der Grundlage eines tieferen Verständnisses der Anthroposophie und medizinischen Lehren Rudolf Steiner. Er hat mehrere Bücher in diesem Interesse und Praxisbereich geschrieben, in denen er vor allem das Problem der Translokation von Krankheiten von Menschen und Tiere sowie zwischen Menschen beschreibt.  Der Christus-Impuls wurde für das Verständnis dieses Problems immer wichtiger, und durch die Entdeckung der Verwendung der Mitte, sowohl in der Medizin als auch in der Geobiologie war er erfolgreich bei der Behandlung von Krankheiten und bei der Neutralisierung von pathologischer Strahlung sowie von Mobiltelefonen, 5-G und der so-genannten Erdstrahlung. Er hält weltweit Vorträge und gibt Kurse über Anthroposophie, Pulsdiagnose, die Christus-Kraft, andere Heilmethoden und die Vermeidung der der Translokation. Im Jahre 2021 gründete er seine Heil- und Ausbildungszentrum in Norwegen, wo er auch Kurse über Pulsdiagnose, Geistiges Heilen, Transformation von Krankheiten und insbesondere über die Entstörung elektromagnetischer Geräte gibt. 

Er ist Autor von (u.a):

·       REISEN AUF DEM NÖRDLICHEN EINWEIHUNGSWEG: Vidar und Balder, die drei Elementarreiche und die innere und äußere ätherische Welt

·       VIDAR: - Lehren - aus dem „ÄUSSEREN“ ÄTHERISCHEN BEREICH Eine persönliche Begegnung mit Vidar - und seinen Lehren

·       WEITERE MITTEILUNGEN AUS DEN GEISTIGEN WELTEN VIDAR III: Von den Elementarwelten zur Äußeren Ätherischen Welt, den Engelswelten und dem Devachan. Die geistigen Mysterien und die Erdmysterien

·       ERFAHRUNGEN AN DER SCHWELLE: und darüber hinaus verstanden durch Anthroposophie

·       FADING UND MERGING: als Mittel zum Eintritt in die geistigen Welten

·       5000 JAHRE DES BETRUGS Der Gelbe Kaiser enthüllt: Die Geheimnisse hinter den orientalischen Medizinsystemen.

·       DIE VERGESSENEN MYSTERIEN VON ATLANTIS: In Zeiten der zweiten und dritten Zerstörung und ihre Bedeutung für die heutige Gesellschaft

·       TRANSFORMING DEMONS: The True Story of How a Seeker Resolves His Karma: From Ancient Atlantis to the Present-Day  (Dieses Buch ist die etwas gekürzte Fassung des vorigen Buches.)  

·       DÄMONEN UND HEILUNG: Eine Abhandlung über Dämonologie, Christologie und Medizin

·       7-FAELTIGER WEG ZUM THERAPIE: Holistische, spirituelle Medizin

·       AKUPUNKTUR UND TRANSLOKATION: ein übersehener Aspekt der Medizin, des Lebens und der Spiritualität

·       DAEMONEN: Spirituelle Medizin

·       PAPPEL: Eine Erzaehlung ueber Baeumen


Schlussbemerkung: Viele dieser Bücher sind Übersetzungen aus dem Englischen, der Sprache, in der jetzt der Autor schreibt. Sie sind auch in mehrere andere Sprachen übersetzt. Noch nicht ganz übersetzt ist sein letztes Werk MEETING MICHAEL: Further Communications from Spirit Worlds. Dieses Buch geht auf S. 74 weiter, wo das Buch „Weitere Mitteilungen aus den Geistigen Welten Vidar III“ endet, und zwar mit den Kapiteln „The Higher Angelic Realms“ ("Die höheren Engelreichen“), „An Overview of Devachan“ („Eine Übersicht über Devachan“), dann ein Nachwort „Afterword: Reflections on the Vidar and Michael Paths“ („ Besinnung über die Widar- und Michaelwege“) und ein Anhang„Appendix: An Investigation into Differences between Study and Spiritual Experience“ („Eine Untersuchung des Unterschieds zwischen Studium und geistige Erfahrung“).

In Vorbereitung ist sein neuestes Buch "The Four Gates - A Synchronized Possibility to Enter the Elemental Wider World" ("Die Vier Pforten - Eine synchronisierte Möglichkeit in die elementaire weitere Welt hinein zu treten"). Diese Vierte Pforte ist die,  welche hinführt auf den Weg des Lichtes.  

ANKÜNDIGUNG & ANMELDUNG: WIDAR- UND MICHAEL-TAGUNG IN DORNACH MIT ARE THORESEN AUS NORWEGEN

Nach wiederholtem Auftreten in (Zoom)-Konferenzen und Workshops in u.a. Amerika, Kanada, England, Australien, den Philippinen Skandinavien, Holland und Deutschland, wovon manche auf YouTube zu sehen sind, wird nun der Anthroposoph, Therapeut für Mensch und Tier und Autor von geisteswissenschaftlichen und medizinischen Büchern, Are Thoresen, auch die Schweiz besuchen. (Siehe hier für seine Kurzbiographie und eine Übersicht seiner Bücher). 

DREI ABENDVORTRÄGE

1. Über die fortlaufenden Veränderungen in den elementaren und geistigen Welten seit der Zeit Rudolf Steiners, insbesondere das neue Verhältnis zwischen dem Widar und Michael, und wie diese Veränderungen einzubeziehen sind in unsere geistige Praxis

2. Transformation und Translokation

3. Behandlung von Krankheiten aus der Mitte durch die Christuskraft

 

Ort: „Das Pädagogische Seminar“, Ruchtiweg 5, CH-4143, Dornach

Datum und Zeit: Den 17., 18. und 19. September von 20:00 bis 22:15 Uhr

Preise: 20 SFR/22 EURO pro Vortrag, 50 SFR/53 EURO für alle drei

Anmeldung: nicht erforderlich

ZWEI WORKSHOPS

1. Der Nordische Einweihungsweg und die Widarschule

2. Wie die Mitte zu finden ist

Ort: Euchore Saal (Haus Reinitzer), Dorneckstrasse 6, CH-4143 Dornach (neben dem Garten des Speisehauses, wo ein (vegetarisches) Mittagessen erhältlich ist. Oben im Cafeteria am Goetheanum  ist auch eine Möglichkeit.

Datum und Zeit: Den 20. und 21. September vom 10:00 bis 13:00 und 14:30 bis 17:30 Uhr

Preise: 60 SFR/63 EURO pro Workshop; 100 SFR/105 EURO für beide. Für die Gesamtkonferenz 150 SFR/160 EURO

Anmeldung – Erforderlich wegen dem Maximum von 50 Teilnehmer. Bitte vollständiger Name, Adresse und Telefonnummer mailen an: Thomas Meier, Obere Gasse 13, 4144 Arlesheim: gralsgebiet@quickline.ch und angeben, ob Sie nur die eine oder beide Workshops mitmachen wollen. Bei Anmeldung erhalten Sie die Bestätigung mit Zahlschein. Die Zahlung sollte spätestens 5 Tage vor Beginn erfolgen.

Info: Robert Jan Kelder, Willehalm Instituut, Kerkstraat 386a, NL-1017 JB Amsterdam, willehalm@gmail.com, Tel. 0031 (0) 6 2355 9564

(Änderungen vorbehalten)


Monday, July 1, 2024

DIE PARZIVAL REVOLUTION UND EINE INTERNATIONALE WIDAR-MICHAEL-KONFERENZ MIT ARE THORESEN IN MÜNCHENSTEIN?

 


Dieser Abdruck der mittelalterlichen Burg von Münchenstein, einer Dorfgemeinschaft zwischen Basel und Arlesheim/Dornach, wird in dem Buch „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals" von Werner Greub als die Burg Karchobra aus Wolframs Parzival identifiziert. Es war die Vorgralsburg, sozusagen das Basislager, in dem die aus der Außenwelt kommenden Gralsritter zunächst rasteten, ausluden und dann, nachdem sie alle Pferde, Pagen, Rüstungen usw. zurückgelassen hatten, zu Fuß auf einem geheimen Weg zur Gralsburg Munsalvaesche weiterzogen, die Werner Greub auf halber Höhe des Hornikopfes östlich der Arlesheimer Ermitage lokalisiert. Bei der Rückkehr in die Außenwelt kehrten sie diesen Weg wieder um.

Dieser 1974 vom Goetheanum, Freie Hochschule für Geistes-wissenschaft herausgegebene Band I einer Trilogie der Gralsgeschichte von Zarathustra bis Rudolf Steiner von Werner Greub ist ein revolutionäres Werk. Denn es stellt die lange vorherrschende Meinung, Parzival sei ein Märchen und Wolframs Willehalm, ein Epos über den mittelalterlichen Wilhelm von Oranien, einen Paladin Karls des Großen, Gründer des Hauses Oranien und Schutzpatron der Ritter, sei eine Sage, völlig auf den Kopf und korrigiert sie. Wolframs Text basiert also nicht auf Perceval von Chretien de Troyes, sondern, wie Wolfram selbst lapidar feststellt, auf dem "bekannten Meister Kyot de Provence". Letzteren identifiziert Werner Greub als keinen Geringeren als Wilhelm von Oranien selbst, dessen Memoiren über 11 Generationen hinweg durch mündliche Überlieferung in zwei Strömen weitergegeben wurden, zunächst nach Flandern, wo Chretien sie gegen Ende des 13. Jahrhunderts als seinen Perceval veröffentlichte, und etwa 20 Jahre später übersetzte Wolfram sie für seinen Parzival, ohne irgendetwas hinzuzufügen oder zu streichen, wie er sagt.

Aber nicht Werner Greub hat die Parzival-Revolution ausgelöst, sondern Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, die er auch in seinem Basisbuch „Die Geheimwissenschaft in Umriss“ die Wissenschaft vom Gral" nannte, und der die Begegnungen des Parzival mit den Eremiten Trevrizent und Sigune als in der Arlesheimer Ermitage stattfindend identifizierte.  Er stellte auch fest, dass Meister Kyot de Provence kein Hirngespinst von Wolfram war, sondern eine historische Persönlichkeit, und würdigt diese Enthüllungen mit den Worten, dass er ohne sie sein Buch nicht hätte schreiben können.  

In dem Bestreben, die Parzival-Revolution zu verbreiten und ihre Grundlagen von Gleichgesinnten kritisch beurteilen zu lassen, wird der Verfasser dieses Flugblatts am 13. Juli auf dem einwöchigen Kongress der Internationalen Artus-Gesellschaft im südfranzösischen Aix-en-Provence eine 20-minütige PowerPoint-Präsentation mit dem Titel "Die Parzival-Revolution - Wolfram von Eschenbach als Historiker" (auf English) halten, die auf dem Werk von Werner Greub basiert.        

Nach seiner Rückkehr nach Arlesheim wird der Verfasser dieses Flugblatts seine Bemühungen um die Vorbereitung und Organisation einer Internationalen Vidar-Michael-Konferenz mit dem Anthropo-sophen, Schriftsteller und erfolgreichen Heiler Are Thoresen aus Norwegen fortsetzen, der seit einigen Jahren weltweit (Zoom) Konferenzen abhält, die u.a. von Mitgliedern verschiedener nationaler anthroposophischer Gesellschaften organisiert werden, wie zuletzt am 29. Juni von dem Chicago Zweig der Gesellschaft in Amerika.

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen nur das Programm und die Termine fest; der Ort ist noch nicht definitiv, daher das obige Fragezeichen. Das öffentliche Programm besteht aus drei Abendvorträgen mit den folgenden Titeln und Terminen:

1. Die vielfältigen Veränderungen in der geistigen Welt seit der Zeit Rudolf Steiners und wie man sie in seine spirituelle Praxis einbeziehen kann, am 17. September;

2. Translokation und Transformation, am 18. September und

3. Wie man Krankheiten auf der Grundlage der Mittleren Methode durch Anrufung der Christuskraft behandeln kann, am 19. September.

Anschließend können zwei Workshops mit maximal 50 Teil-nehmern mit folgenden Titeln und Daten abgehalten werden:

1. Der nördliche Einweihungsweg und die Vidar-Schule, am 20. September und

2. Wie man die Mitte findet, am 21. September.

Der private Teil des Programms besteht nun aus einer pro-aktiven Besichtigung der Artus- und Gralsstätten in Dornach, Arlesheim und Münchenstein sowie der Anti-Grail-Stätte Chastel marveil, der Zauberburg des sizilianischen Zauberers Klingsor, die von Werner Greub auf dem riesigen Felsblock Isteiner Klotz am Rhein, etwa 15 km nördlich von Basel, lokalisiert wurde. Diese Aktion wird darin bestehen, diese historischen Stätten möglicherweise umzugestalten, d.h. zu christianisieren. Ein intimerer Teil dieses privaten Programms basiert auf dem, was nur in dem Englischen Buch von Are Thoresen "Transforming Demons" als "Rebuilding the Altar in the Cosmos The Three Layers“ vorliegt (Appendix 1, auf S. 110). Die maximale Teilnehmerzahl liegt hier bei zwölf Personen; Interessierte sind eingeladen, sich - nachdem sie sich durch die Lektüre dieses Buches vorbereitet haben - mit dem Verfasser dieses Flyers als Organisator unter der unten angegebenen E-Mail-Adresse in Verbindung zu setzen.

Als möglicher Tagungsort ist nun das Hotel Hofmatt in Münchenstein vorgesehen, was aber von der finanziellen Unterstützung dieses einzigartigen Projektes abhängt; wer also dazu bereit und in der Lage ist, wird ebenfalls gebeten, sich mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen.

Sollte diese Unterstützung zustande kommen, würde dies bedeuten, dass an dieser historischen Gralsstätte nun ein Bote aus Norwegen empfangen werden könnte, also aus einem Land, von dessen Erzengel Widar, nach Rudolf Steiners 1910 in Oslo (Christiana) gehaltenem Zyklus von 11 Vorträgen mit dem Titel "Die Mission Einzelner Volksseelen", Impulse für die Erneuerung des Christentums durch ein neues bewusstes, nicht mehr atavistisches Hellsehen zu erwarten sind. Weil Thoresen in Band. III seiner Englischen Vidar-Trilogie von seiner Begegnung mit Michael geschrieben hat,[1] der nun vom Erzengel zum Archai, dem Zeitgeist, avanciert ist und dessen Platz seinem "Nachfolger" Vidar zugewiesen wurde, weil diese Konferenz im Rahmen der Feierlichkeiten zum Michaelstag am 29. September stattfinden soll, und weil sie von einem Norweger gehalten, von einem Niederländer organisiert und in der aktuellen Weltsprache Englisch, ggf. mit Übersetzungen ins Deutsche, abgehalten wird, kann sie zu Recht als Internationale Vidar-Michael-Konferenz bezeichnet werden. Die Preise werden von der finanziellen Unterstützung abhängen.

 

Von diesem Text wurde am 1. Juli 2024 100 Flugblätter photokopiert.
Organisation und Kontakt: Robert J. Kelder, Willehalm-Institut in Amsterdam; info@willehalm.com, Tel. + 31 (0)6 23559564

Auf http://WillehalmInstitute.blogspot.nl ist die English Fassung zu lesen.



[1] Dieser 3. Band heißt „Meeting Michael“. Die Deutsche Widar-Trilogie besteht aus „Reisen auf dem nördlichen Einweihungsweg“, „Vidar – Lehren aus dem ‚ausseren‘ Bereich – eine persönliche Begegnung mit Vidar – und seinen Lehren“ und „Weiter Mitteilungen aus den Geistige Welten – Vidar III (2)“.


Friday, January 19, 2024

HEILEN MITTELS DER CHRISTUSKRAFT - Drie Widar-Zusammenkünfte mit Are Thoresen

 


Der anthroposophische Tierarzt, Geisteswissenschaftler und beliebte Redner aus Norwegen Are Thoresen kommt Ende Januar für drei Zusammenkünfte in die Niederlande. Unter dem allgemeinen Titel "Der nordische Einweihungsweg und die Widar-Schule der Geisteswissenschaft" werden u.a. die folgenden Themen behandelt:

1.            Die Methode, die Dr. Thoresen bei der Heilung von Menschen und Tieren mittels der Christuskraft erfolgreich anwendet;

2.            Wie wir heute durch die drei Elementarbereiche in die geistige Welt eintreten können und

3.            Die jüngste Entwicklung einer neuen, vierten Erkenntnisfähigkeit im Menschen, die "Inexperiation" genannt wird und die im sozialen Organismus ihre Entsprechung in Form der künstlichen Intelligenz oder KI hat.

Unter dem oben genannten Tagungstitel wird der Organisator Robert Jan Kelder vom Willehalm Institut in Amsterdam auch ein von ihm auf Holländisch übersetztes Buch von 4 Manuskripten von Are Thoresen ankündigen, die z. T auf Deutsch als REISEN AUF DEM NÖRDLICHEN EINWEIHUNGSWEG: Vidar und Balder, die drei Elementarreiche und die innere und äußere ätherische Welt und VIDAR: - Lehren - aus dem „ÄUSSEREN“ ÄTHERISCHEN BEREICH Eine persönliche Begegnung mit Vidar - und seinen Lehren erschienen sind.

Zur Vorbereitung wird Kapitel XII aus dem Buch Der Jahreskreislauf als Einweihungsweg zum Erleben der Christus-Wesenheit von Sergei Prokofieff empfohlen, das die Rolle von Widar zusammen mit der nathanischen Seele und dem Zeitgeist Michael bei der ätherischen Erscheinung Christi beschreibt.

Einen Überblick über die Arbeit des Sprechers im Ausland und weitere Neuigkeiten finden Sie auf seiner Facebook-Seite:

 https://www.facebook.com/are.thoresen.7  (siehe auch YouTube).

 

PROGRAMM

 

1. Einführungsvortrag in Amsterdam

Ort: Ita Wegmanhuis, Weteringschans 74, 1017 XA Amsterdam

Zeit: Donnerstag, 25. Januar von 19:30 bis 21:30 Uhr

Eintritt: €15/10

Anmeldung: Robert Jan Kelder; Tel. + 31 (0)6 - 2355 9564; willehalm@gmail.com

Hinweis: Die Arbeitssprache ist Englisch. Live auf http://youtube.com/@RobertKelder  

 

II. Zweitägiger Workshop in Den Haag

Ort: Rafaelhuis, Nieuwe Parklaan 53, Den Haag

Zeit: Freitag und Samstag, 26. und 27. Januar von 10-17 Uhr

Eintritt: €145 (einschließlich Mittagessen und Getränke)

Anmeldung: Maria Akkerman: Tel.  +31 (0)6 4386 4961, akkermanmaria@gmail.com

Hinweis: Die Arbeitssprache ist Englisch.

 

III. Eintägiger Workshop in Zutphen

Ort: Vrijeschool de Zonnewende, Valckstraat 30,7203 GC Zutphen

Zeit: Sonntag, 28. Januar von 10 bis 17 Uhr.

Eintritt: €45 (einschließlich Suppe, Tee und Kaffee)

Anmeldung: Christa Zon: love.zon@live.nl

Hinweis: Die Arbeitssprache ist Deutsch, bei Bedarf mit Übersetzung.

(Änderungen vorbehalten.)

Tuesday, October 17, 2023

VORTRAG „DIE GRABLEGUNG DER ANTHROPOSOPHISCHEN GESELLSCHAFT UND IHRE MÖGLICHE AUFERSTEHUNG“ AUF YOUTUBE ZU SEHEN

Dieser Einführungsvortrag wurde im Rahmen der Jahrhundertfeier der Weihnachtstagung 1923/24 am 12. August im Herbert Witzenmann Zentrum zu Dornach von Robert Jan Kelder, Leiter des Willehalm Instituts in Amsterdam, gehalten und richtet sich an Mitglieder und Freunde der Anthroposophischen Gesellschaft und all jene, die an ihrem Schicksal Anteil nehmen. In dem Vortrag wird erstens erläutert, wie das verhängnisvolles Missverständnis der verantwortlichen Verfasser des Arbeitspapiers zur Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, dadurch das dieses Papier als Teil des Rechenschaftsberichts des Vorstands am Goetheanum der Generalversammlung 2022 vorgelegt und von diese genehmigt wurde nun zur offiziellen Aufhebung, d.h. Grablegung der Anthroposophischen Gesellschaft geführt hat, und zweitens, wie ihre Auferstehung durch die Widerherstellung und Verwirklichung der Gründungsstatuten, die nicht nur die exoterische Seite der Grundsteinmeditation Rudolf Steiners, sondern auch das ideelle Ebenbild seines Menschheitsrepräsentants darstellen, erreicht werden könnte und zwar als Vorbereitung für das wahre Christentum der nächsten 6. Slavischen Kulturepoche. Der Vortrag wurde auf hierl angekündigt, wo Links und Titel zu dem im Vortrag erwähnten Literatur zu finden ist, sowie Weiteres zum angesprochen Thema.

Am 19. August wurde am selben Ort und Stelle der Vortrag auf English unter dem Titel "The Entombment of the Anthroposophical Society and Its Possible Resurrection" gehalten, der auch auf diesem Channel zu sehen ist. Es soll die Stellung dieses Einführungsvortrags durch weitere Vorträge mit Gespräch vertieft, und erweitert werden.

Sunday, August 6, 2023

DIE GRABLEGUNG DER ANTHROPOSOPHISCHEN GESELLSCHAFT UND IHRE MÖGLICHE AUFERSTEHUNG


Ankündigung der Stiftung Verlag Willehalm Institut für

Anthroposophie als Gralsforschung, Königliche Kunst und Sozialorganik[1]

Amsterdam, den 6. August 2023 – Am Samstag, den 12. August vom 15 -17 Uhr wird im Herbert Witzenmann Zentrum, gelegen gegenüber dem Südeingang des Goetheanumbau in Dornach, Robert Jan Kelder, Gründer des Willehalm Instituts zu Amsterdam einen Vortrag im Rahmen der Jahrhundertfeier der Weihnachtstagung halten und zwar unter dem Titel „Die Grablegung der Anthroposophischen Gesellschaft und ihre mögliche Auferstehung". Der Vortrag mit anschließend Möglichkeiten zum Gespräch wird eine Woche später am 19. August am selben Ort und Zeitpunkt auf Englisch gehalten unter dem Titel „The Entombment of the Anthroposophical Society and Its Possible Resurrection". 

Dies wird nun das zweite Mal sein, dass das Willehalm Institut eine Initiative im Herbert Witzenmann Zentrum entfalten kann, denn im Jahre 2018 hat es da im Rahmen der damaligen Weihnachtstagung am Goetheanum  schon eine „freie Arbeitsgruppe“ organisiert unter dem Titel  „Die Weihnachtstagung als eine zeitgeschichtliche Metamorphose des Mysteriums von Golgotha und ihre Verwirklichung als ewige Aufgabe“, wovon die Ankündigung auch auf English hier zu lesen ist. Der Vortrag wird nicht nur daran anschließen, sondern auch an den jährlichen Anträgen bzw. Anliegen an die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophische Gesellschaft, die Kelder seit 2018 gestellt hat[2] sowie an seinen Artikel und Brief über dieses zentrale Thema der Weihnachtstagung.[3]

Der letzte Artikel in dieser Reihe war einen „Kurzen Diskussionsbeitrag an die drei von der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum im Juni, November 2023 und Februar 2024 geplanten Wochenende-Tagungen über ‚Die Konstitution der (Allgemeinen) Anthroposophischen Gesellschaft‘ unter dem Gesamttitel ‚Ein geistig-soziales Kunstwerk im Werden‘. Der letzten Teil III „Was werden will“ dieses Artikels, der auch für die Teilnehmer der Wochenendetagung vom 16.-18. Juni ausgelegt wurde, lautete wie folgt:

„Wir sind also als Mitglieder nicht, wie manche behaupten, in der verkehrten Gesellschaft geraten, sondern eben in der Richtigen, nur dass deren sozialorganischen Leiblichkeit ernsthaft geschädigt, ja verletzt wurde, die deswegen wiederherstellt werden soll um somit als die Organisationsform zur Vorbereitung des neuen Christentums der 6. Kulturepoche zu dienen. Von dem Aufgreifen dieser Aufgabe wird es abhängen, ob nun die Jahrhundertfeier eben eine Feier wird oder ein Trauerspiel.“

Nun, der Vortrag am 12. August wird aber keine lautere Wiederholung des oben Dargestellten sein (das würde wegen dem Umfang auch gar nicht möglich), sondern wird versuchen darzulegen, was erst vor Kurzem deutlich wurde, und das ist Folgendes: 

Im Jahre 2022 wurde die „Chronologie zum Konstitutionsgeschehen der Anthroposophischen Gesellschaft nach Dokumenten“ als Arbeitspapier der vom u.a. Vorstandsmitglied Justus Wittich und vom Leiter der Sozialwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum, Gerold Häfner imitierten und geleiteten Arbeitsgruppe von Experten[4] zur sog. Konstitutionsfrage der ordentlichen Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft vorgelegt. In dieser Chronologie wird nun offiziell, d. h. vom Goetheanum aus festgestellt, dass wir eben nicht Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft der Weihnachtstagung sind, denn dies ist, wie Gerold Häfner in seinem Einleitungstext in zur ersten von drei Tagungen im Juni geschrieben hat, eine fromme „Illusion“. Nein, wir sind nach der zog. Zwei-Gesellschaften Theorie seit der Weihnachtstagung 1925 übergegangen in der als Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am 8 Februar 1925 umbenannten Goetheanum Bauverein, und seitdem existiert die Anthroposophische Gesellschaft der Weihnachtstagung nicht, denn sie hat z. B. nie mehr eine Jahresversammlung abgehalten.

Nun hat die Generalversammlung 2022, nachdem sie meinen Antrag dem Vorstand keine Décharge zu erteilen abgelehnt hat, dem Vorstand wohl Décharge erteilt, was also heißt das nicht nur die finanziellen Angelegenheiten der Gesellschaft, sondern auch die geistige Arbeit des Vorstands genehmigt, zugestimmt wurde, somit auch das Arbeitspapier, worin die Anthroposophische Gesellschaft der Weihnachtstagung eben als nicht existent festgestellt, abgeschafft wird. Damit hat also die Generalversammlung, ohne eigentlich zu wissen was sie mit der Déchargerteilung bewirkt hat, die Grablegung der Anthroposophischen Gesellschaft auf ihrem Gewissen genommen.

Die Chronologie der Arbeitsgruppe hat aber zwei Fragen offengelassen, die Frage nach der Identität der Anthroposophischen Gesellschaft (Verein im Rechtsleben oder freie Gesellschaft im Geistesleben) und Frage nach der zog, „einheitlichen Konstituierung“. Der Grablegung der Anthroposophische Gesellschaft kann eine Auferstehung folgen, wenn erstens eingesehen wird, dass die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft eine Zwei-einheit ist, also sowohl Verein im Rechtsleben als physischer Leib als auch freie Gesellschaft als eine Art Etherleib, beide idealiter überstrahlt von der himmlischen, anthroposophischen Bewegung und wenn zweitens auf diese Erkenntnisgrundlage endlich einen Anfang gemacht wird mit der Widerherstellung der 15 Statuten der Weihnachtstagung als der Form, welche die anthroposophische Bewegung zu ihrer Pflege braucht.

Dies soll an Hand des Werkes von Herbert Witzenmann, wie von Reto Andrea Savoldelli und Richard Weinberg am 12. August versucht werden darzustellen. Der Vortrag wird möglicherweise aufgenommen und auf YouTube gesetzt. Eine Ankündigung des englischen Vortrags am 19. August folgt demnächst.  



[1] Für die Statuten, Präambel, Ziele und Aktivitäten der Willehalm Stiftung siehe hier. Für weiter Aktivitäten usw. des Willehalm Instituts siehe hier.

[4] Unter diesen Experten gab es sowohl Anthroposophen und Alt-Anthroposophen, und der Schreiber dieses Textes, dessen Beiträge, gegen dem Versprechen, nicht honoriert wurde. Siehe den Brief 1. Im Fußnoten 3.

Thursday, August 3, 2023

Kurze Diskussionsbeitrag an die drei von der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum im Juni, November und Februar 2024 geplanten Wochenende-Tagungen über „Die Konstitution der (Allgemeinen) Anthroposophischen Gesellschaft“ unter dem Gesamttitel „Ein geistig-soziales Kunstwerk im Werden“

I. Was gewollt war 

Es bestehen innerhalb der Gesellschaft verschiedene, oder gar gegensätzliche Auffassungen, wie denn genau die Konstitutionsfrage lautet und deswegen auch ebenso viele Antworten darauf. Meiner Auffassung nach geht es um die Grundfrage, ob die Weihnachtstagung gelungen ist oder (noch) nicht, und ob die Form, die während der Weihnachtstagung intendiert war, also die Gründungsstatuten, ohne die physische Anwesenheit Rudolf Steiner noch zu verwirklichen sind. Diese Frage habe ich seit 2018 mit jährlich Anträge an die Generalversammlungen der AAG unter verschiedenen Gesichtspunkten ausführlich behandelt sowie Antworten dazu, die alle zu lesen sind auf  http://Willehalm-Stiftung.blogspot.nl.

Nun, aus dem anoniemen Programmtext der Tagung der Sozialwissenschaftlichen Sektion unter der Leitung von Gerold Häfner geht die Auffassung hervor, dass die Weihnachtstagung misslungen sei, denn es wird darin behauptet, dass der von Rudolf Steiner durch die Weihnachtstagung geschaffener geistig-sozialer Boden, worauf die Mitglieder meinen zu stehen, eine Illusion ist. Zitat:

"An Weihnachten 1923/24 hatte Rudolf Steiner die Anthroposophische Gesellschaft neu begründet. Unter seiner Vorbereitung und prägenden Gestaltung vollzog sich ein einzigartiger Inkarnationsvorgang, der die geistige wie irdische (soziale) Welt in bisher ungekannter Weise umfasste. Das ist der Boden, auf dem wir heute als Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft stehen. So unser Verständnis. Doch die Wirklichkeit ist anders. Noch während der Weihnachtstagung wies Rudolf Steiner darauf hin, dass die Konstitution noch nicht vollendet sei. Insbesondere die von ihm unternommenen Versuche, zu ‚dem Goetheanum-Bauverein die entsprechende Relation zu bilden‘ (GA 260, S. 110), kamen zu seinen Lebzeiten nicht mehr vollständig zum Abschluss. Im Bemühen, diese einheitliche Konstitution zu realisieren getroffene Entscheidungen führten nach seinem Tode im Ergebnis dazu, dass die zu Weihnachten 1923 gegründete Gesellschaft ab 1925 und seither im (Rechts-)Leib des ehemaligen Bauvereines weiterlebt. Wie konnte es dazu kommen? Und was bedeutet das für die heutige Anthroposophische Gesellschaft? Welche Statuten gelten – und welche sollen in Zukunft Gültigkeit haben?"  

Wie ich des Öfteren, und zuletzt in meinem Antrag im Frühjahr an die GV der AAG "Das Kreuz der Weihnachtstagung als Rechtsform des neuen Christentums" vielfach darauf hingewiesen habe, hat Rudolf Steiner sehr wohl diesen realen Bodem geschaffen, worauf weiter gebaut werden soll. So sagte er am 27. Dezember 1923: "Der Zentralvorstand wird als seine Aufgabe lediglich die Realisierung der Statuten zu betrachten haben; er wird alles zu tun haben, was in der Richtung der Realisierung der Statuten liegt. Und damit ist eine grosse Freiheit gegeben. Aber zugleich weiß man auch, was man an diesem Zentralvorstande hat, denn man hat die Statuten und kann aus ihnen ein vollständiges Bild gewinnen von dem, was er jemals tun wird. Dadurch ist auch die Möglichkeit geschaffen, überall auf realem Boden zu stehen, wo solche Vereinigungen entstehen, wie zum Beispiel der Goetheanum-Bauverein. Und es wird in den nächsten Tagen die Aufgabe sein, zwischen dem Vorstand, der sich gebildet hat, die entsprechende Relation zu bilden."   (Siehe: http://willehalm-stiftung.blogspot.com/2023/03/das-kreuz-der-weihnachstagung-als.html)

Darin liegt eben das Konstitutions-Problem oder die Tragik, dass man allmählich versäumt hat oder unfähig war, die allumfassenden Freiheitsstatuten zu realisieren, auch innerhalb der AAG, denn dessen 2. Statut lautet immerhin: "Die Gesellschaft verfolgt ihre Aufgabe und Ziele nach dem von Rudolf Steiner vorgeschlagenen und bei der Gründungsversammlung am 28. Dezember 1923 von den Mitgliedern einstimmig angenommen Gründungsstatut." Dies hat Vorrang, und deshalb wollte Rudolf Steiner, nach Günther Wachsmuth, nicht dass man sich von den juristischen Statuten, die nur für die Aussenwelt bestimmt waren, ablenken soll und man sich stattdessen der Aufgabe zuwenden soll, das mit der Weihnachtstagung inaugurierten neuen Zivilisationsprinzip zur Rettung der Menschheit und Erde zu verwirklichen. Wie in diesem Sinne Rudolf Steiner mit der Weihnachtstagung sowohl das Urbild wie das Vorbild der modernen Erkenntnis- und Leistungsgesellschaften gebildet hat, hat Herbert Witzenmann in seiner vier Sozialästhetische Studien, vor allem in „Der Urgedanke - Rudolf Steiner Zivilizationsprinzip und die Aufgabe der Anthroposophischen Gesellschaft“ dargestellt (siehe www.Das-Seminar.ch). Darin hat er sich auch geäußert über die kontroversen Vorgänge vom 8. Februar 1925. Er beendet dies wie folgt: „Was die Vorgänge vom Februar 1925 anlangt, so wird, wer einige Übung im Tatsachendenken hat und die Neigung besitzt, dieses anzuwenden, unschwer in der Lage sein, das in ihnen Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden und misstrauende Spekulation meiden. Dass auch andere Formulierungen denkbar sind, als jene, die Rudolf Steiner selbst nur für provisorisch zweckmässig hielt, und damit auch solche Anpassungen der zu treffenden Ordnungsmassnahmen an die behördlichen Forderungen, welch die Intentionen Rudolf Steiners besser, als es damals geschah, zum Ausdruck bringen würden sollte nicht der Erwähnung bedürfen, - aber auch, dass es sich dabei nicht um Fragen handelt, welche die Grundlagen von Hochschule und Gesellschaft betreffen. – Es sind die Grundlagen, die Rudolf Steiner eine immer bemühten Strebensgemeinshaft gegeben hat, die berufen ist, unter Verwandlung der operationalistischen Bewusstseinshaltung aus zeitgemäss meditativer Denkgesinnung eine sozialästhetische Ausdruckswelt zu schaffen.“ 

II. Was geworden ist

Das war also gewollt. Was nun daraus geworden ist, ist das im Laufe der Zeit 9 von den 15 Gründungsstatuten ausser Kraft gesetzt oder nicht beachtet wurden, wie dies Reto Andrea Savoldelli in seiner Schrift „Prinzipien vs Statuten – Ein Verwirrspiel als Prüfstein der anthroposophischen Gesellschaft“ gezeigt hat (siehe: www.Das-Seminar.ch). Von diesem Versäumnis, oder Nachlässigkeit ist z.B. in der bis jetzt  nicht von der Generalversammlung  der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft genehmigten „Chronologie zum Konstitutionsgeschehen der Anthroposophische Gesellschaft“ nichts zu lesen, ja im 4. Kapitel „Das Entstehen des Konstitution-Problems“ wird sogar behauptet, dass nur dadurch dass der Vorstand personenidentisch ist in beide Körperschaften (Anthroposophische Gesellschaft und Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft) eine einheitliche Leitung zunächst herbeigeführt würde, ohne hinzuzufügen, dass man dabei sich auf die Statuten der Weihnachtstagung zu orientieren hat, und auch, dass das Schweizer Rechtshof 2005 geurteilt hat, das beide Gesellschaften eben eins geworden sind. Der Grund dazu, das sog. Konkludenten Verhalten, war juristisch nicht ganz in Ordnung, aber wie ich schon in meiner Anträge gestellt habe – ohne dass darauf, trotz dem Versprechen vom Vorstand eingegangen ist – wurde dadurch das man immerhin mindestens versucht hat bis etwa die 70‘ Jahren die Kultur der Weihnachtstagung in der Allgemeinen Anthroposophische Gesellschaft zu pflegen, gesagt werden kann, dass durch Gewohnheitsrecht die beide Körperschaften eins geworden sind.

Diese Chronologie ist nicht abgeschlossen, denn die Frage nach der Identität der Anthroposophischen Gesellschaft wurde offengelassen (Verein im Rechtsleben oder freie Gesellschaft im Geistesleben?) sowie scheinbar auch die Frage auf S. 34: „welche von den beiden Statuten ist nun für das Leben der Anthroposophischen Gesellschaft richtig und rechtskräftig?“, womit man die Aussage von Günther Wachsmuth, dass Rudolf Steiner gesagt hat, dass eben die Gründungsstatuten maßgeblich sind, dass man sie „Prinzipien“ nennen soll und das eine (provisorische) einheitliche Konstitution vollzogen sei, in Abrede gestellt hat.  Und so ist genau dadurch, dass man die Statuten über den „Prinzipien“ gesetzt hat, daraus geworden, was schon Elisabeth Vreede in einem Brief vom 8. 2. 1925 an Albert Steffen geschrieben hat: „Ich kann nur unendliches weiteres Unheil für die Gesellschaft daraus erwarten.“ (Zitiert in der Chronologie auf S. 33).

Die Chronologie endet damit, dass doch die Frage „Prinzipien oder Statuten?“ implizit beantwortet wird, indem geschrieben wurde: „Erst durch die ‚Mitteilung des Vorstandes vom 22. 3. 1925‘ (von Wachsmuth verfasst) und dann durch die Vorgänge zur ersten Generalversammlung am 29. 12. 1925 konnte dieses verhängnisvolle Missverständnis offenbar werden und sich manifestieren, dass eine einheitliche Konstitution insgesamt nun vollzogen sei und damit auch die Mitglieder des am 8. 2. 1925 gegründeten Vereins ‚Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft“ aufzutreten und fortan nach dessen Statuten sein Leben zu führen hatten.“ Diese Zwangslage für die Mitglieder sich nur nach den Statuten und nicht nach den „Prinzipien“ zu leben bestand und besteht eben nicht, denn, wie schon darauf aufmerksam gemacht, soll man zich nach dem 2. Statut der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft auf an Gründungsstatut orientieren.[1]

III. Was werden will

Wir sind also als Mitglieder nicht, wie manche behaupten, in der verkehrten Gesellschaft geraten, sondern eben in der Richtigen, nur dass deren sozialorganischen Leiblichkeit ernsthaft geschädigt, ja verletzt wurde, die deswegen wiederherstellt werden soll um somit als die Organisationsform zur Vorbereitung des neuen Christentums der 6. Kulturepoche zu dienen. Von dem Aufgreifen dieser Aufgabe wird es abhängen, ob nun die Jahrhundertfeier eben eine Feier wird oder ein Trauerspiel.[2]   



[1] Wie dies geschehen kann, siehe „Die Prinzipien der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft als Lebensgrundlage und Schulungsweg“, „Gestalten oder Verwalten – Rudolf Steiners Sozialorganik / Ein neues Zivilizationsprinzip“ und „Die Fragen der modernen Zivilisation und die Antworten der Prinzipien von Rudolf Steiner“ von Herbert Witzenmann (www.das-Seminar.ch).

[2] Eine wichtige Hilfestellung zu dieser Aufgabe hat Reto Andrea Savoldelli gegeben in seinem Aufsatz „Freie Strukturen und geistiger Schutz – Zur Verwirklichung der Statuten der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft“, ein Vortrag gehalten im Goetheanum am 18. September 1999 anlässlich einer Herbert Witzenmann Gedenktagung, die er als damaliger Geschäftsführer des Gideon Spicker Verlags zusammen mit dem damaligen ersten Vorsitzender der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft Manfred Schmidt-Brabant organisiert hat. Er hat in diesem Aufsatz die Grundlagen für eine weiterführende Kooperation der beiden Tagungsveranstalter untersucht, wozu es nicht gekommen ist, obwohl er gebeten wurde einen Vortrag an die kommende Konstitutionstagung zu halten, den er wegen einer vollen Agenda vorbeigehen lassen musste. Sein Aufsatz ist enthalten in Heft 1 Dezember 1999 der „Arbeitsberichte des Seminar für freie Jugendarbeit, Kunst und Sozialorganik.“