
Vorwort
Diese 6. Ausgabe der Willehalm Institut Nachrichten (WIN) wurde verfasst anlässlich
des zweiten Besuches von Are Thoresen aus Norwegen vom 15. bis 20. September an
das Dreieckland um Basel, wovon das Gesamtprogramm auf der Rückseite zu lesen
ist mit Auskunft, wo und wie man sich für die Veranstaltungen und Aktivitäten anmelden
kann. Der Text ist eine Erweiterung des kurzen Artikels der unter dem Titel
„König Artus lagerte am Ufer der Birs“ am 7. August im Wochenblatt für das
Birseck & Dorneck publiziert wurde. Die vorige Ausgabe der WIN erschien am
12. September 2024 als eine Sondernummer unter dem Titel „Widar, Are Thoresen
und das neue Hellsehen“ im Zusammenhang mit der vom Willehalm Institut
organisierten, vom 17. bis 21.September in Dornach stattgefundenen Widar- und Michael-Tagung mit Are Thoresen.
Auf diesem Blog ist auch die 4. WIN-Ausgabe zu lesen mit den zugehörigen Links,
eine Kurzbiographie und Bibliographie von dem Boten aus Norwegen. Zudem enthält
sie eine erste Replik zum negativen Kommentar vom Redaktor Roland Tüscher des
„Ein Nachrichtenblatt“ Nr. 18 vom 8. September 2024 zum Werk von Are Thoresen.
Die am 1. August gestellte Frage an Tüscher, ob er bereit wäre wiederum ein
Inserat für die kommende Tagung aufzunehmen wurde bis jetzt nicht beantwortet.
I. Die Lage der Drei Blutstropfen Szene
König Artus lagerte mit seinen zwölf Rittern der
Tafelrunde im 9. Jahrhundert am Ufer der Birs in Dornach/Arlesheim, nicht weit
weg von dem Ort, wo Parzival, völlig versunken im Anblick der drei roten
Blutstropfen im Schnee, durch den norwegischen Artusritter Gawan wieder zum
Bewusstsein seiner Selbst gebracht und zum in der Nähe befindlichen Lager des
Königs Artus geführt wurde.
Dies ist nicht nur zu lesen in dem Buch „Wolfram von
Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals“ von Werner Greub[i], sondern auch im Buch „Unser
Leben ist geheimnisvoll nach Maß und Zahl geordnet: Die Gralsgeschichte im
Lichte dieser Ordnung“ von Kurt Jauch[ii] und wurde zudem von dem Autor Are Thoresen an Ort und
Stelle dank seiner Einsicht in die Akasha-Chronik bestätigt. Dies geschah,
nachdem Thoresen am Ende seiner ersten Dornacher Michael & Widar-Tagung im
vorigen Jahr[iii] mit einer kleinen Gruppe das rechte Ufer der Birs
besuchte und dort – etwa 200 Meter nördlich der alten Römischen Brücke – den
Ort der drei Blutstropfen genau identifizieren konnte. Wenn dies so ist, dann
befand sich auch das Lager von König Artus in Dornach/Arlesheim.
Darüber hinaus ergibt sich aus dem
Gesamtzusammenhang der Gralsforschung Werner Greubs auf der Grundlage des
Mittel-Hochdeutschen Originaltexts des „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach,
dass das Jagdschlosses Karminal von König Artus sich dort befand, wo jetzt die
Ruine Dorneck liegt (oben im Bild der römischen Brücke über der Birs zu sehen als
Schloss Dorneck). Ja, sogar die lokale Bezeichnung „Dornach“ für das mittelhochdeutsche
Wort „dornbusch“ wird von Wolfram von Eschenbach in seinem „Parzival“ benützt im
Zusammenhang mit dem streitlustigen König Segramors aus dem Lager von König
Artus. Der (nahe) Rhein sei nirgends so breit, dass er nicht hinüberschwimmen
würde, um in Kampf mit einem Gegner zu treten, heißt es da (P. 285, Reclam Ed.).
Dagegen warnt ihn König Artus, „Wir nähern uns jetzt dem Heer des Anfortas, das
von Munsalvaesche ausreitet und den Grenzwald verteidigt. Da wir die Lage der
Burg nicht kennen, können wir leicht in große Schwierigkeiten geraten.“ (P. 286)
Nach der Forschung Greubs lag die Gralsburg „Munsalvaesche“, die geschützt
wurde von den „Templeisen“ (nicht zu verwechseln mit den Tempelrittern aus dem
12. und 13. Jahrhundert) östlich der Arlesheimer Ermitage auf der halben Höhe
des Berges Hornichopf. Hier nun wirft sich Parzival am Ende seines Leidensweges
von der „Tumpheit“ durch den „Zwivel“ zur „Saelde“ am Pfingstsamstag, den 12.
Mai 848, „zu Ehren der heiligen Dreieinigkeit vor dem Gral auf die Knie und betet
um Hilfe für die Herzensnot des schwergeprüften Anfortas“ (P. 795). Dies spielt
sich ab unter dem Stern von Munsalvaesche –
einer Wiederholung des Sterns von Bethlehem – inmitten der
Gralsgemeinschaft und im Beisein seiner Frau Condwiramur, seines Sohns
Lohengrin, seines arabischen Halbbruders Feirefiz und der arabischen
Wahrsagerin Cundrie. Dann stellt er die Frage „Oheim, was fehlt Dir“, wodurch
Anfortas durch die Christuskraft geheilt und Parzival zum König und Herrscher des Grals erhoben wird. Als der Einsiedler Trevrizent, der Bruder von Amfortas, der in
der jetzt Tod-und-Auferstehung oder Proserpina genannten Grotte in der
Arlesheim Ermitage wohnt, dies vernimmt, empfindet er es als derart
unglaublich, dass er verwundert ausruft „Nie ist ein größeres Wunder geschehen!
Ihr habt Gottes allmächtiger Dreieinigkeit die Erfüllung Eurer Willens
abgetrotzt […] Es ist noch nie geschehen, dass jemand den Gral mit Gewalt
errungen hätte, und ich wollte Euch gern von diesem Vorsatz abbringen. Nun aber
ist alles anders gekommen. Ihr habt ein unermesslich großes Gut errungen, doch
vergesst dabei nicht, demütig zu sein!“ (P. 798)
Bevor wir nun auf die Bedeutung eingehen, die Are
Thoresen in seinem Buch „Reisen auf dem Nördlichen Einweihungsweg – Vidar und
Balder, die drei Elementarreiche und die innere und äußere Welt“ der Szene der
drei roten Blutstropfen im Schnee zumisst für den dreistufigen Entwicklungsweg
von Parzival, wollen wir erst die naheliegende Frage beantworten, wieso Werner
Greub das Lager von König Artus am Ufer der Birs („Plimizoel“ bei Wolfram) in
der Schweiz lokalisiert, denn König Artus war, wie doch jeder meint zu wissen, zu
Hause in England, Wales oder Westfrankreich. Dazu wird eine Passage über die
Artus-Tradition aus dem Buch von Werner Greub wiedergeben (auf. S. 291), die
anknüpft an die Aussagen von Rudolf Steiner, dass es nicht nur einen, sondern
mehrere König Artus (wie auch mehrere Gralsburgen) gab:
"Die Artus-Tradition ging über
Jahrhunderte. Der Träger der Tradition nahm immer den Namen Artus an. Es gab
wirklich einmal einen Artus in Nantes. Der Artus von Nantes an der Loire ist
aber ein anderer Artus als der Artus van Nantes im Jura. Wenn Nantes an der
Loire einmal Artus-Sitz gewesen ist, dann musste es im Land Bertâne, welches
damals mit der heutigen Bretagne identisch war, auch einen Wald Brizljân
gegeben haben. Wir haben im Bericht Kyot-Willehalm
auseinandergesetzt, dass es schon vor Christi Geburt und von da an bis in die
Zeit, von welcher Wolfram berichtet, immer Artus-Ritter gegeben hat, welche die
Artus-Tradition pflegten. Irgendwo in Westeuropa gab es in jedem Jahrhundert
einen König Artus als Traditionsträger und zwölf Artusritter mit den
traditionellen Namen. Der Ort, in welchem Artus dicke sass [des Öfteren
war], hieß immer Nantes, und das Jagdhaus Karminal befand sich immer in einem
Wald, dem der Name Brizljân gegeben wurde. Diese Namen gingen da und dort in
Allgemeinenbesitz der Bewohner der Gegend über und erhielten sich als
geographische Namen bis in unsere Zeit. Dies ist in Nantes an der Loire der
Fall gewesen, wo der sogenannte historische Artus des 5. Jahrhundert gelebt
haben kann, und dies ist wohl auch in Nantua zu jener Zeit geschehen, in welche
der nicht weniger historische Artus lebte, von welchem uns Wolfram von
Eschenbach berichtet. Der Name Nantua weist deutlich auf eine ehemalige
Artus-Hauptstadt hin. Wir
müssen diese Artus-Stadt als Artus-Sitz des 9. Jahrhunderts bezeichnen, weil
sich die Angaben Wolframs deutlich auf diese Stadt Nantua im Jura und durchaus
nicht auf Nantes an der Loire bezeichnen. Wir
suchen bei Wolfram von Eschenbach absichtlich nicht irgendeine der vielen
Artus-Landschaften der ersten neuen Jahrhunderte, weil Wolfram von Eschenbach
nur diese eine, ganz konkrete Landschaft beschreibt."
II. Die Bedeutung der drei Blutstropfen-Szene
Im „Anhang – Der Nördliche Pfad in der Geschichte“ seines
obengenannten Buches gibt Are Thoresen einige historische Beispiele aus der Weltliteratur.
Er leitet diesen Anhang wie folgt ein (auf S. 208):
"Dieses Buch basiert auf meinen
eigenen Erfahrungen beim Praktizieren des Nordischen Einweihungsweges, der
Nordischen Tradition, der ich angehöre sowie der Anthroposophie Rudolf
Steiners. So spreche ich im Allgemeinen von
der Schwelle, den drei Elementarbereichen und der ätherischen Welt, darüber hinaus, sowohl von der „inneren“ ätherischen Welt als auch der „äußeren“
ätherischen Welt und in einem nordischen und europäischen Kontext sowie natürlich in
anthroposophischen Konzepten. In diesem Anhang möchte ich auf
einige historische Quellen und Assoziationen eingehen, die mit diesem Weg
verbunden sind, so wie ich dies verstehe."
Nachdem er Beispiele angeführt and kommentiert hat aus
der Völuspá, altnordisch für „Weissagung der Seherin“, dem ersten und
bekanntesten Gedicht der poetischen Edda, welche die Geschichte von der
Erschaffung der Welt und ihrem bevorstehende Ende erzählt, und aus der Kalevala,
einem epischen Gedicht aus dem 19. Jahrhundert, das als Nationalepos Kareliens
und Finnlands gilt, leitet er die Szene über die drei Blutstropfen aus dem
Parzival wie folgt ein:[iv]
"Artus ist van seiner Burg Karidol
[in Nantua] aus auf die Suche nach dem Roten Ritter (Parzival) geritten, der
ihn vor Ither verschont hat. Er will ihn zu einem Ritter machen. Es ist ein verschneiter
Maitag (von
mir [= AT] hervorgehoben). Parzival sieht auf einem Feld bei Joflanze[v],
neben dem Fluss Plimizöl [d.h. der Birs], Blutstopfen im reinen weißen Schnee
(von einer Gans, die von Artus‘ Falken angegriffen wurde) und fühlt sich an
seine Geliebte Condwiramurs erinnert. Er starrt auf die roten Blutstropfen im weißen
Schnee und 'versenkt' sich in dieser und 'verschmilzt' mit ihnen. Er ist
ein wenig weltvergessen und sieht und hört nichts anders als das Rot im weißen
Schnee. Während er so [auf seinem Pferd] dasitzt, hebt er unbewusst seine
Lanze, ohne daran zu denken, dass dies ein Zeichen des Kampfes ist. So gibt
Parzival der Welt ein Zeichen, dass er zum Kampf bereit ist. So dasitzend, ganz
in die geistige Welt eingetaucht, die Schwelle zur Elementarwelt überschritten,
erscheinen drei Gegner (die drei gegnerische Kräfte). Ein Knappe von Cunneware
begegnet ihm und ruft aus. Der rücksichtlose Segramors kommt und will gegen
Parzival kämpfen. Er reitet mit erhobener Lanze gegen ihn, aber kurz bevor er
ihn trifft, 'erwacht' Parzival und schlägt ihn nieder. Segramors greift an,
verliert aber. Parzival kehrt in seinem meditativen Zustand zurück und ist immer
noch in Gedanken an die Liebe versunken. Daraufhin fordert [Marschall] Keie ihn
heraus, verliert den Kampf aber auch. Gawan[vi]
reitet hinaus, deckt die Blutstropfen zu, damit Parzival wieder zu sich kommt, und
begleitet Parzival zu Artus‘ Lager, wo er ihm von Gawans Vater Lot erzählt.
Parzival ist der Waleis, 'die Blume aller Menschen', immer noch bartlos und von
strahlender Schönheit. Cunneware heißt ihn willkommen und freut sich, dass
Parzival das Unrecht gerächt hat, das Keie ihr angetan hat. Parzival wird
gesäubert und gekleidet, trifft Artus und wird zum Ritter der Tafelrunde
ernannt. Ginover schließt sich ihnen an und verzeiht Parzival den Mord an
Ither. Dann reist Parzival weiter und findet am Ende den Weg zurück zum
Gralsburg. Doch ohne dieses zentrale Erlebnis wäre seine Reise unmöglich
gewesen." (S. 222-223)
Are Thoresen interpretiert dies nun wie folgt:
"Die ganze Geschichte
von Parzival ist eng mit dem Nördlichen Strom der Initiation verbunden
und weist enge Parallelen zur Erzählung der Völuspá und dem Kalevala
aus. Zunächst wandert Parzival durch die externe Welt; macht seine Fehler, weiß
aber dennoch dass er auf der Suche nach dem geistigen Leben ist. Dann, an einem
Maitag, sieht er im Schnee die drei roten Blutstropen und versenkt sich in sie
hinein oder verschmilzt mit ihnen. Indem er sich in diese rote Farbe der Natur
hinein versenkt, betritt er den elementarischen Bereich der Existenz, und
sofort erscheinen drei Männer auf Pferden in Form von drei Rittern (die drei
Bereiche der elementarische Welt), die ihn herausfordern, während er auf seinem
Pferd sitzt und seine Lanze in die Luft hält – ein bestimmtes Zeichnen in jenen
Tagen, dass man zum Kampf herausgefordert wurde. Er siegt über alle drei
Gegner. Dann ist der Weg zur Gralsburg wieder offen (die äußere ätherische Welt),
und er kann seine Suche nach dem Gral fortsetzen (Christus in der äußeren Welt
zu finden)." (S. 223-224)
III. Zum Gesamtprogramm der kommenden Tagung im
Dreieckland
Für den Abendvortrag „Die Vier
Pfade und Tore zu den geistigen Welten“ von Are Thoresen am 15. September in
Lörrach und sein dreitätiges Seminar „Wir fanden einen Pfad – vier Möglichkeiten, die geistigen Welten zu
betreten“ in Dornach kann man sich am besten vorbereiten durch Studium seiner zwei
letzten Bücher „Die Vier Tore“ und „Die Vier Wege“[vii].
Denn in diesen werden nicht drei Wege zu den Porten in die geistige Welten
beschrieben, wie in seiner früheren Widar-Trilogie mit besonderer Berücksichtigung
des Nordischen Einweihungswegs, sondern deren vier mit den entsprechenden Hütern
der Schwelle, die einem als ein Kollegium der Neun im Dienst von Michael Aufschlüsse
vermitteln und Rat erteilen können. Zudem werden die Methodiken und Übungswege beschrieben,
die zu den geistigen Welten führen.[viii]
In der PowerPoint
Präsentation „Die Parzival Revolution – Wolfram von Eschenbach als Historiker“
werde ich nach vermögen versuchen, die oben ausgemachten Indizien über den Ort
der drei Blutstropfen, der Gralsburg Munsalvaesche und der Anti-Gralsburg
„Schastel merveil“ im Gesamtzusammenhang der Grals- und Wolframs-forschungen
von Werner Greub einzuordnen. Dies kann auch als eine Vorbereitung gelten für
den Besuch am nächsten Tag an der Gralsstätte in der Arlesheimer Ermitage.

Ankündigung des Willehalm
Instituts
Gesamtprogramm
der Veranstaltungen und Aktivitäten von
Are Thoresen
und Robert Kelder vom 15. bis 20. September 2025
1. „Die Vier
Pfade und Tore zu den geistigen Welten“. Abendvortrag von Are Thoresen
am 15. September von 19:30 bis 21:30 Uhr in der Kulturwerkstatt in Lörrach bei
Basel. Freiwilliger Beitrag (Richtbetrag €15). Anmeldung und Auskunft:
kulturwerkstatt@gmx.de;
2. „Wir
fanden einen Pfad – vier Möglichkeiten,
die geistigen Welten zu betreten“
Dreitägiges Seminar mit Are Thoresen am
16. 17. und 18. September von 10 bis 18 Uhr im großen Saal der Akademie für anthroposophische Pädagogik,
Rüchti-Weg 5, CH-4143 Dornach. Eintritt: 150 CHF/Euro, pro Tag: 60 CHF/Euro.
(Mittagessen am Speisehaus oder im Goetheanum ist möglich auf eigene Kosten);
3. Therapeutische Behandlungen durch
die Mittel-Methode von Are Thoresen am 19. September von 9 bis 13 Uhr und
von 14 bis 16 Uhr in Arlesheim. Kosten: 70 CHF/Euro für einzelne und 50
CHF/Euro für kollektive Behandlungen;
4. „Die Parzival
Revolution – Wolfram von Eschenbach als Historiker“, PowerPoint Präsentation von Robert Kelder
auf Grundlage des Buches von Werner Greub „Wolfram von Eschenbach und
die Wirklichkeit des Grals“ mit Bezügen zum Werk von Are Thoresen und Norwegen
am 19. September von 17 bis 19 Uhr im Weidhof Café im Schloss Birseck,
Arlesheim. Eintritt 20 CHF/Euro (inklusive Tee oder Kaffee);
5. Besuch an der Gralsstätte in der
Arlesheimer Ermitage bis zur ehemaligen Lage der Gralsburg Munsalvaesche auf
dem Hornichopf und des Hofs Soltane von Herzeloyde, wo Parzival
aufgewachsen ist. Am 20. September von 9 bis 18 Uhr. Sammelplatz Museum
Trotte, Ermitagestrasse 19, Arlesheim. Im Beitrag
von 60 CHF/Euro ist ein Mittagessen mit Gemüsesuppe und Vollkornbrot im
Restaurant Schönmatt (ohne Getränke) enthalten.
Hinweis: Anmeldung für
die Veranstaltungen 2 bis 5 ist verpflichtend. Wenn man sich bei Theo
Georgiades, contact@christall.nl anmeldet für die gewünschte Teilnahme, erhält
man weitere Auskunft zugesandt, auch wie bezahlt werden kann. Bei Veranstaltung
2 ist Barzahlung an der Türe möglich, falls genügend Platz vorhanden ist. Bei
Veranstaltung 4 ist Platz für etwa 40 Teilnehmer; bei der Führung durch die
Eremitage mit u.a. Robert Kelder ist das Maximum etwa 20; wegen dem Gelände nicht
geeignet für ältere Leute; Bergschuhe und Wanderstock sind empfohlen. Alle
Bücher von Are Thoresen, wie „Die vier Wege“, „Die vier Tore“, „Die vergessenen
Mysterien von Atlantas“, „5000 Jahre des Betrugs: Der Gelbe Kaiser enthüllt“ und „Akupunktur und
Translokation – ein „übersehener Aspekt der Medizin, des Lebens und der
Spiritualität“ sind erhältlich bei Amazon.de.
Für das
Gesamtprogramm zeichnet Robert Kelder, Direktor des Willehalm Instituts verantwortlich
(email: willehalm@gmail.com, mit Dank
an Björn Steiert vom Kulturwerkstatt, Lörrach für seine Mitwirkung. (Änderungen vorbehalten)
[i] Werner Greub „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit
der Grals“ (Herausgegeben vom Goetheanum, Dornach 1974)
[iv] In einer Fußnote schreibt Thoresen: “Ich danke Michael
McGoodwin für diese Zusammenfassung (www.mcgoodwin.net), auf der dieser Text basiert.“
[v] Dies ist nicht ganz richtig, denn König
Artus lagert auch einmal auf einem Feld bei Joflanze, aber nicht am Ufer der Plimozoel,
d. h. der Birs, sondern am linken Ufer des Rheins etwas nördlich von Basel im
Elsass (das Wort ‚Joflanze‘ ist abgeleitet vom Schofland = Schafland, was auch
faktisch stimmt). Nachdem wir mit Are den Ort der drei Blutstropfen besucht
hatten, besuchten wir auch den Isteiner Klotz, nicht weit weg am rechter Ufer
des Rheins in Deutschland, wo Werner Greub aus guten Gründen in seinem Buch die
Anti-Gralsburg „Schastel merveil“ des schwarzen Magiers Klingsor lokalisiert
hat, die eben nicht, wie manche, sich berufend auf Rudolf Steiner, behaupten
identisch sei mit Klingsors Sitz „Kaltabelota“ in Sizilien. An diesem Ort hat Are
einen riesigen asurischen Dämon wahrgenommen.
[vi] Gawan stammt aus Norwegen, Sohn von König
Lot und Sangive, und passt somit sehr gut in diese Beschreibung des nördlichen
Initiationsweges. (Fußnote von AT)
[vii] Im in diesem Buch zu findenden Kapitel „Der vierte Weg führt zum vierten
Tor, dem Tor des Lichts (und der Liebe)“ beschreibt Are u.a. seine
übersinnlichen Erfahrungen auf seiner mehrtätigen Wanderung in den Fußspuren
von Moses und den 12 Stammen Israels auf ihrem Exodus aus Ägypten durch die
Sinai-Wuste. Da, wo es am Ende dieser Beschreibung heißt: „Nach weiteren neun
Tagen auf diesem Weg, überquerte ich die Grenz nach Zion“ (S. 118) hat Are,
anlässlich eines Besuches von Freund Theo Georgiades und mir bei ihm in
Norwegen Anfang Juni, Folgendes zugefügt: „In diesem Zusammenhang ist es sehr
interessant, dass nun drei Bücher erschienen sind, eines mit dem Titel ‚Mysteries
of the Baltic Sea‘ (Geheimnisse der Ostsee), das andere ‚Nederland, het meest
mysterieuze land aller tijden‘ (Niederlande, das geheimnisvollste Land aller
Zeiten, nur in niederländischer Sprache) und das letzte Buch mit dem Titel
„Mysteries in Nederland ontrafeld” (Geheimnisse in den Niederlanden
entschlüsselt, auch nur in niederländischer Sprache). Alle diese Bücher
behaupten, dass die Reisen von Moses und Odysseus aufgrund der Namen der
Gebiete entweder in der Ostseeregion oder in den Niederlanden stattfanden. Dies
zeigt zumindest mir, dass sich diese kosmischen Muster, die von Odysseus, Moses
und Christus geschaffen wurden, in den Mustern jeder Region oder jedes Landes
widerspiegeln, insbesondere in den Namen von Flüssen, Bergen oder anderen
geografischen Strukturen.“
[viii] Näheres befindet sich im Buch „Fading und Merging“.