Eine erste Synopse von Robert Jan Kelder
I. Einführung
Diese 7. Ausgabe der Willehalm Institut Nachrichten ist eine erweiterte Übersetzung der 1. englischen Ausgabe der Willehalm Institute News (WIN) „POWERS TO THE PEOPLE -Towards the Acclamation of the First Emperor and Empress of Europe – A Social-Organic, Real-Life Mystery Play in Three Acts as a Contribution to the Celebration of the 750th Birthday of the Imperial City of Amsterdam” vom 26. August, 2025. Hier auf diesem Blog sind auch die am 12. August 2025 erschienene 6. deutsche WIN-Ausgabe unter dem Titel „König Artus lagerte am Ufer der Birs“, sowie die 5. Deutsche WIN-Ausgabe „Widar, Are Thoresen und das neue Hellsehen“ vom 9. September 2024 und frühere WIN-Ausgaben zu lesen.
II. Wie es dazu kam.
Anlass für dieses Textes war das Treffen Mitte August der sieben wichtigsten Führer Europas, besser gesagt Politiker, darunter der Generalsekretär der NATO, mit Präsident Trump im Weißen Haus, bei dem sie völlig unfähig waren, sich gegen den "Kaiser Amerikas" zu behaupten und eine gerechte und dauerhafte Lösung des Grenzkonflikts im Ukraine auf den Tisch zu legen. Als Gegen-maßnahme habe ich online die Einführung zu meinem englischen Manifest „The Structural Basis for Peace Negotiations between Russland and Ukraine is Social Organics” zirkuliert, das erstmals 2023 bei einer Friedensdemonstration in Amsterdam vorgestellt wurde, mit einem Link zu meiner englischen Online-Publikation „Rudolf Steiner‘s Memoranda – Powers to the People”, die 2022 im Elisabeth-Vreedehaus in Den Haag vorgestellt wurde. Es umreißt die ersten vier Phasen des neuen Zivilisationsprinzips oder der Sozialorganik, die zwischen 1917 und 1923/24 vom Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner (1861-1925), mit dem Motto „Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben“ eingeführt und weiterentwickelt wurde. Nur auf diesem fruchtbaren Boden, von Weisheit und Stärke durchdrungen, kann Europa sich zwischen Ost und West behaupten und aus dem Schatten des Kaisers hervortreten, dieses Europa, das durch die Selbstzerstörung Mitteleuropas durch seine drei größten Feinde Bismarck, Kaiser Wilhelm II. und Hitler selbst zerstört wurde. Dies hat der deutsche Philosoph/Anthroposoph Herbert Witzenmann (1905-1988) 1979 in seinem großartigen Eröffnungsvortrag „Über Trümmern Vertrauen“ der Tagung „Beiträge zur Weltlage“ in Arlesheim, Schweiz nicht nur dargestellt, sondern darüber hinaus angegeben, wie angesichts des seelisch-geistigen Trümmerfeldes Europas, die durch Rudolf Steiner begründete, neue Art der Welterfassung dazu berufen ist, der Materialismus zu überwinden und eine neue christliche Zivilisation der Mitte zu begründen. (Siehe dazu: “Herbert Witzenmann 1980 – Erweiterte Sondernummer der ‚Beiträge zur Weltlage‘ des Arbeitskreises zur geistgemäßen Durchdringung der Weltlage“ Nr. 55 vom 16 Februar, Dornach 1980, S.7. Dieser Arbeitskreis ist seither verschollen und das Helft nirgends, es sei denn antiquarisch, erhältlich.- Siehe auch „ÜBER TRÜMMERN VERTRAUEN – Zum Wiedergewinn des realen Bodens worauf wir bauen können“. Es handelte sich dabei um zwei begründete, aber nicht behandelte Anträge an die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft im Goetheanum, Dornach vom März 2018, die symbolhaft illustriert wurden mit dem Bild eines eingestürzten Bunkers auf dem Isteiner Klotz, einem markanten Bergrücken am Ufer der Rhein im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg, der als Teil der Siegfriedlinie am Ende des Zweiten Weltkrieges von den französischen Streitkräften gesprengt wurde. Die Konklusion der Anträge: „Die Befreiung des Goetheanum und die Re-etablierung der Anthroposophischen Gesellschaft“ gilt aber genauso im weiteren Sinne der Herausforderung um endlich ein sterbendes Europa von dem Schatten des Kaisers neue zu befreien und zu beleben und auf dem Trümmerfeld des alten Kontinents zunächst „Oasen der Menschlichkeit“ herzustellen, die einmal miteinander verbunden zu einem „Weltfriedensbund“ führen können. - Siehe dazu mein Willehalm Blog auf Holländisch: http://wereldvredesbond.blogspot.com, wo die Herkunft und Entwicklung der Idee der Oasen der Menschlichkeit von Rudolf Steiner und seinem Nachfolger als Vorsitzender der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, dem Schweizer Dichter und Schriftsteller Albert Steffen und Herbert Witzenmann nachgegangen wird. Siehe auch der Aufsatz „Oasen der Menschlichkeit“ vom letzteren im Forum der Basler Zeitung vom 6. Oktober, 1984.)
Daher ist es von größter Bedeutung, dass nach dem Vorbild der Großen Arkana III, der Kaiserin und IV, dem Kaiser aus dem Buch „Meditationen über die Großen Arcana das Taro ” (Verlag Anton Hain KG, Meisenheim am Glan, 1972) von Valentin Tomberg, dem „Autor aus dem Jenseits” – dessen Wunsch, anonym zu bleiben, nicht respektiert wurde – und geleitet von seinem Buch „Vom Völkerrecht zur Weltfriedensordnung” (Novalis Verlag, Steinberg-kirche-Neukirche, 2022), dass die neuen Positionen des Kaisers und der Kaiserin vom Europa geschaffen und besetzt werden, deren Mission mit Gottes Segen darin bestehen würde, das neue christliche Zivilisationsprinzip der Mitte einzuführen und damit die Europäischen Union als erweiterter Völkerbund des freien Menschen zu erneuern, die auf der Grundlage aktiver Neutralität als Vermittler zwischen Ost und West sich für die Herstellung von Weltfrieden und Gerechtigkeit einsetzen kann.
III. Es geschah am Widartag.
Im Folgenden werden nun die Ereignisse beschrieben, die mich dazu veranlasst haben, ein mögliches Verfahren zur Akklamation des ersten Kaisers und der ersten Kaiserin Europas festzulegen. Am 28. Juli, Maurice van der Toorn, ein schillernder, Marihuana rauchender Lebenskünstler und ehemaliger „Chippendale” aus Den Haag in den Niederlanden, auf seiner Facebook-Seite rief das niederländische Volk dazu auf, ihn angesichts der Parlamentswahlen im Oktober zum König zu krönen. Ich hatte Maurice zuvor schon mehrmals getroffen, unter anderem bei den Gedenkfeiern am 2. November letzten Jahres in Amsterdam zum Mord an dem niederländischen Filmemacher und „Enfant terrible” Theo van Gogh und am vergangen 6. Mai zum Mord an dem populären Politiker Pim Fortuyn im Media Park in Hilversum. (Maurice ist in einem langen schwarzen Mantel auf meinem, im Fußnote 3, angegeben YouTube-Kanal zu sehen in einer Video meiner Rede im Media Park in Hilversum, die sein Kameramann Danny gemacht hat. Das Bild oben zeigt den Verfasser dieser Synopse, wie er am 13. Februar vor einer Gruppe von Menschen im Kulturzentrum Antropia in Driebergen im Zentrum Hollands steht, um einen englischen Vortrag des anthroposophischen Autors und Therapeuten Are Thoresen aus Norwegen einzuleiten mit dem Titel „Christianizing the World as a Widar Impulse from Norway”.
Nun, um nicht in diesem Märchen hinterherzuhinken, schickte ich Maurice am Widartag, dem 20. August vor Tagesanbruch eine E-Mail über seinen Messenger: „Lieber Maurice, ich habe einen langen Kommentar zu deinem Facebook-Post vom 28. Juli geschrieben, in dem du die Menschen aufforderst, dich angesichts der Wahlen im Oktober zum König zu krönen, nicht weil du es willst, sondern weil es stattfinden kann. Inspiriert von der Aussage „Der Schatten des Kaisers spukt in Europa” aus dem Kapitel über den Kaiser von Valentin Tomberg in seinem Buch „Meditationen über die Großen Arcana des Taro” habe ich die Völker Europas aufgerufen, mich zum Kaiser zu krönen, wofür ich auch mein kaiserliches 'Wahlprogramm für Weltfrieden und Gerechtigkeit' mit weiteren Details auf meinem [niederländischen] Willehalm-Institut-Blog veröffentlicht habe. [Diese Version wurde inzwischen durch die Englische und dann die vorliegende ersetzt]. Dies widerspricht zwar der Ansicht von Valentin Tomberg, dass ein Kaiser Europas nur von Gott bestimmt werden kann, aber wer weiß, vielleicht ruht Gottes Segen doch darauf. Danke für Deine spielerische Kühnheit und Vision; ohne diese hätte ich diesen Schritt nicht machen können.”
Fünf Minuten später schrieb ich einen P.S.: „Das bedeutet, dass die Abteilung für Königliche Kunst des Willehalm-Instituts eine Art, ‚Kaiser von Europa-Projekt‘ initiieren sollte, da ich andere, die sich ebenfalls berufen fühlen, Kaiser von Europa zu werden, aufgefordert habe, sich zu melden. Dann sollte es eine Art ‚Olympische Spiele des Geistes‘ sein und kein politischer Zirkus, bei dem es darum geht, wer die besten Ideen und Qualifikationen hat, um mutig, heldenhaft und entschlossen aus dem spuckenden Schatten des Kaisers von Europa hervortreten kann. AMEN”
Maurice antwortete, dass er dies für etwas Besonderes halte und dass er einen Fahrradanhänger bauen wolle, um sich als Kaiser zu präsentieren, und fragte: „Woher wusstest Du das?”
„Ja, das ist in der Tat seltsam”, antwortete ich, „denn ich hatte keine Ahnung, dass Du Dich zum Kaiser erklären wolltest (proklamieren wäre das bessere Wort). Es ist ein Fall von Synchronizität; es lag in der Luft. Also, willkommen als erster Gegenkandidat für das Kaisertum Europas. Das Rennen ist eröffnet!“
Maurice schloss mit einem Daumen-hoch-Emoji.
Was mir erst wenig später klar wurde, ist, dass diese synchronistischen Entwicklungen genau am „Widartag“ stattfanden, dem Tag, der laut Are Thoresen, basierend auf seiner Frage an Widar selbst, als Tag dessen Existenz in der Welt gefeiert werden kann, etwas was ich an diesem Tag mit einer kleinen Gruppe von Menschen in Nordholland tat, ebenso wie Are in Norwegen selbst, indem er einen weiteren Zoom-Vortrag der Chicagoer Gruppe „Threefold Mankind” auf English über die Bedeutung von Widar in unserer Zeit hielt. (Widar ist der Gott aus der nordischen Mythologie, bekannt als Sohn Odins, der den Fenriswolf tötete und der, laut Angaben von Rudolf Steiner in seinem Zyklus "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie" in Oslo (damals bekannt als Christiana) im Jahr 1910 [GA 121] derzeit als Nachfolger von Michael der leitende Erzengel der Sonne ist, sowie die Volksseele Norwegens und sogar die des gesamten germanisch-nordischen Europas. Dies hat Are Thoresen durch seine, auf Amazon erhältlichen Bücher vermittelt, wie „Reisen auf dem nördlichen Einweihungsweg – Vidar und Balder, die drei Elementarreiche und die innere und äußere ätherische Welt”, „Vidar II – Lehren aus dem ‚äußeren‘ ätherischen Bereich: Eine persönliche Begegnung mit Vidar und seinen Lehren“ und „Weitere Mitteilungen aus den Geistigen Welten“, womit die oben zitierte Prophezeiung von Rudolf Steiner in Erfüllung tritt, dass die Zukunft Europas insbesondere von Norwegen sehr viel zu erwarten hlat. Dies lässt mich vermuten, dass trotz der Aussage des christlichen Hermetikers Valentin Tomberg, der zwischen 1939 und 1944 in Amsterdam lebte und arbeitete, dass ein Kaiser Europas nur göttlich bestimmt sein kann, diese Synchronizitäten am Widartag möglicherweise nicht ganz ohne göttliche Vorsehung sind...).
Als Antwort auf eine kritische Frage des rumänischen Filmemachers und Freundes Adrian Buescu, wie diese neue Kaiserkrönung denn stattfinden könnte, habe ich nun den ursprünglichen Untertitel „Mein kaiserliches Wahlprogramm für Weltfrieden und Gerechtigkeit” in den heutigen Untertitel geändert und mitgeteilt, dass ich meine kurze „Kandidatur” für das neue Amt des Kaisers von Europa zurückgezogen und ein dreistufiges Verfahren skizziert habe, wie dieses Amt, zusammen mit dem der Kaiserin, besetzt werden könnte. Dieses Verfahren ist für seine Umsetzung nicht von meiner Person abhängig, sondern grundsätzlich auch ohne meine eigene Beteiligung möglich, falls mein fortgeschrittenes Alter und Gesundheit zu einem Hindernis werden sollte.
IV. Übersicht über dieses sozialorganisches Mysterienspiel
Der erste Akt besteht darin, dass in jedem europäischen Land ein König und eine Königin aufstehen und als Vertreter des Volkes anerkannt werden (mit König und Königin meine ich zunächst nichts anderes als Meister der neuen königlichen Kunst, d. h. der Sozialorganik). Wie in den einleitenden Worten dieser Synopse erwähnt, aber nun etwas ausführlicher behandelt, wurde dieses neue konstitutionelles Zivilisationsprinzip von Rudolf Steiner von 1917 bis 1919 als Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus inauguriert zur Verwirklichung der Idealen der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Es begann mit seinen zwei internen Memoranden an den Kabinetten des Kaisers Wilhelms des Zweiten der deutschen und des Kaisers Karls des Ersten der österreichisch-ungarische Regierungen als ein mitteleuropäischer Initiative für einen gerechten und dauerhaften Frieden zur Beendigung des Ersten Weltkriegs. Als diese aber nicht aufgegriffen wurden, trat Rudolf Steiner in die Öffentlichkeit auf mit seinem Buch „Die Kernpunkte der sozialen Frage” (GA 23) und seinem Appell „ An das deutsche Volk und an die Kulturwelt”. Als auch dies nicht verstanden und umgesetzt wurde, führte er 1922 mit seinem Nationalökonomischer Kurs (GA 340) und Seminar (GA 341) zur Weltwirtschaft, nach eigener Worten, eine neue Form und Sprache der sozialen Dreigliederungsidee ein. Die vierte und zunächst letzte Phase dieser Entwicklung fand während der Weihnachtstagung 1923/24 in Dornach in der Schweiz statt, da Rudolf Steiner die Anthroposophische Gesellschaft auf der Grundlage einer dreigliedrigen sozialorganischen Verfassung neu gründete, die als bewegendes Beispiel dafür, wie dieses neue Zivilisationsprinzip zu verwirklicht werden sei, die modernste aller Gesellschaften sein sollte. (Auch dies wurde, trotz u.a. meiner Klärungsversuche in Wort und Schrift über viele Jahre hinweg nicht verstanden, geschweige denn verwirklicht. Siehe z.B. mein Anliegen an die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach am 27. März 2021 unter dem Titel „Zur Wiederherstellung und Verwirklichung der Statuten der Anthroposophischen Gesellschaft“ zu sehen auf meinen YouTube Kanal. Weitere Klärungsversuche sind zu finden auf http://Willehalm-Stiftung.blogspot.nl. Siehe auch in diesem Zusammenhang u.a. die Schrift „Prinzipien vs Statuten: Ein Verwirrspiel als Prüfstein der anthroposophischen Gesellschaft“ von Reto Andrea Savoldelli, Leiter des von Herbert Witzenmann 1972 in Arlesheim. Schweiz gegründetes „Seminar für Jugendarbeit, Kunst und Sozialorganik“, jetzt in Basel und "DAS KREUZ DER WEIHNACHSTAGUNG ALS RECHTSFORM DES NEUEN CHRISTENTUMS", mein Antrag an die ordentliche Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft vom 31.März bis 2.April 2023 am Goetheanum, Dornach.
Diese vierstufige Entwicklung wurde anschließend vom Begründer des erweiterten Begriffs der Sozialorganik für die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus Herbert Witzenmann weiter ausgearbeitet und vertieft. Dies lässt sich in seinen drei wegweisende, vom Gideon Spicker Verlag herausgegebene sozialorganischen Publikationen nachverfolgen, von denen nur eine, „Der gerechte Preis – Eine Grundfrage des sozialen Lebens”, vollständig als "The Just Price - World Economy as Social Organics" ins Englishe übersetzt wurde. Es handelt sich dabei um eine kongeniale Einführung in Rudolf Steiners Kurs über die Weltwirtschaft, in der gezeigt wird, dass die zentrale Frage nach gerechten Preisen durch die Schaffung eines neuen produktiven, innerwirtschaftlichen Rechts durch die Bildung von Wirtschaftsverbänden, Assoziationen von Produzenten, Händler und Konsumenten, gelöst werden kann. Weiter vertieft wird dies in seinem Manifest „KRISE UND ALTERNATIVE – Die Wurzel der Krise ist das Fortwirken bürgerlicher Besitzgesinnung“ in Witzenmanns Buch „Vom Urgrund der Menschlichkeit – Beiträge zu einer modernen Sozialgestaltung“ (Dornach, 2004), ins Englische übersetzt als „CRISIS AND ALTERNATIVE , wie in seinen Aufsätzen „Dynamische Geldfunktion – Ein sinnhaltiges Organisationskriterium zur Unterscheidung positiver und negativer Geldwirkungen“, ins Englische übersetzt als: “Dynamic Monetary Functions - A Sensible Criterion for Distinguishing Positive from Negative Effects of Money in Organizations” aus seiner Publikation „Geldordnung als Bewusstseinsfrage“ und „Die soziale Grundidee unserer Zeit“ ins Englische übersetzt als “SOCIAL ORGANICS - Basic Guidelines For A New Earth Trusteeship” aus seiner Publikation „Sozialorganik – Ideen zu einer Neugestaltung der Wirtschaft”.
Wesentlich ergänzt werden diese Schriften durch seine vier, auch vom Gideon Spicker Verlag veröffentlichen „Sozial-ästhetischen Studien“, von denen nur zwei ins Englische übersetzt wurden, nämlich „Die Prinzipien der AllgemeinenAnthroposophischen Gesellschaft als Lebensgrundlage und Schulungsweg”, übersetzt als "CHARTER OF HUMANITY – The Principles of the General Anthroposophical Society as a Basis of Life and Path of Schooling” und „Gestalten oder Verwalten – Rudolf Steiners Sozialorganik – Ein neues Zivilisationsprinzip”, übersetzt als: “TO CREATE OR TO ADMINISTRATE - Rudolf Steiner’s Social Organics: A New Principle of Civilization”. In der letzteren wird sogar aufgezeigt, wie ein drohender Atomkrieg durch ein spirituelles Verfahren vermieden werden kann. Diese Studien werden durch ein Leitbild eingeleitet mit dem Titel „Die Schaffung einer Überwelt”, dem Reich der Seele zwischen der geistigen und der materiellen Welt, d. h. Gottes Reich der Freiheit und Liebe nicht auf, sondern in der Welt. In dem Text lesen wir: „Sozialästhetik ist die Wissenschaft der Zukunft, so wie Ästhetik im Allgemeinen die Zukunft der Wissenschaft ist. Eine Wissenschaft der Ästhetik muss die Zukunft unserer Zivilisation begründen, sofern unserer Zivilisation überhaupt eine Zukunft beschoren ist.“
Eine erhebliche Erkenntnisaufgabe, hinsichtlich der Dreigliederung des sozialen, physischen, psychischen und geistigen Organismus besteht darin, sie durch die neue Lehren der übersinnlichen Widar-Schule von Are Thoresen zu ergänzen, wonach sich mit dem raschen Aufkommen und der allgemeinen Akzeptanz der künstlichen Intelligenz KI die Dreigliederung in all diesen Bereichen zu einer Viergliederung entwickelt. Darum ist eben das richtige Verständnis und der mutige Einsatz dieser „Four Powers” oder vier Produktionsfaktoren des sozialen Organismus Natur, Arbeit, Kapital und jetzt KI von entscheidender Bedeutung für das Überleben der Menschheit, wie wir sie kennen, d.h. dass sie nicht nur einer Elite sondern dem Volk, ja der ganzen Menschheit zu Gute kommen. (Diese drei Produktionsfaktoren oder Mächten bilden nach dem 1922 von Rudolf Steiner gegebenen Nationalökonomische Kurs den sozialen Organismus und wozu nun seit etwa 2019 als die 5. Entwicklungsphase der Sozialorganik die KI hinzugetreten ist. Dies zur Erklärung des Titels dieses Mysterienspiels, eine Variation auf das Lied "Power to the People" von John Lennon.)
Der zweite Akt besteht darin, eine Versammlung in einer europäischen Hauptstadt abzuhalten, vorzugsweise in der Kaiserstadt Amsterdam, der 1489 vom österreichischen Kaiser Maximilian das Recht gewährt wurde, die Kaiserkrone in ihrem Wappen zu führen, und deren aktuelles Motto „Heroisch, Entschlossen und Barmherzig“ 1946 von Königin Wilhelmina hinzugefügt wurde, wo die versammelten „Könige” und „Königinnen” Europas hinter verschlossenen Türen ein Ehepaar aus ihren Reihen zum Kaiser und zur Kaiserin Europas akklamieren.
Der dritte und letzte Akt besteht darin, dass in einer festlichen öffentlichen Versammlung als (verspäteter) Beitrag zur Feier des 750-jährigen Jubiläums von Amsterdam der erste Kaiser und die erste Kaiserin Europas mit der universellen Mission der Förderung und des Schutzes des neuen Erkenntnis-Christentum. (Wieso Christus und das neue Christentum, wie überhaupt das Geistige, des Schutzes bedarf, siehe: „Die Prinzipien Rudolf Steiners in ihrer spirituellen und sozialen Bedeutung“ von Herbert Witzenmann, kostenlos zu beziehen über https://www.das-seminar.ch/.) Dieses neue Christentum umfasst – wie Rudolf Steiner in seinen Vortragszyklen über die Bibel und andere religiöse Vorträge dargestellt hat – im Wesentlichen alle anderen großen Weltreligionen, und als dessen vorgesehenes Gefäß er während der vorhergenannten Weihnachtstagung 1923/24 in Dornach, Schweiz, die Anthroposophische Gesellschaft mit einer dreigliedrigen sozialorganischen Verfassung neu gründet hat. All dies wurde anschließend von Herbert Witzenmann weiterentwickelt und vertieft, unter anderem mit seinen 13 Kommentaren zu Rudolf Steiners Buch „Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums”, nur teilweise ins Englische übersetzt als “Christianity as Mystical Fact and the Mysteries of Antiquity”, und seinem magisch-idealistischen Aufsatz „Vorverkündigung künftiger Geistgemeinschaft bei Novalis”, übersetz als "CHRISTENDOM OR EUROPE: The Prenunciation Of Future Spiritual Community In The Work Of Novalis" aus dem Buch „Die Poesie als sozialorganische Kraft bei Novalis".
Dieses neue Christentum wurde wie auch von Valentin Tomberg vertieft u.a. mit seinen tiefgründigen, zweibändigen vom Achamoth Verlag in Schönach 1989 und 1991 herausgegeben Werk: „Anthroposophische Betrachtungen über das Alte Testament“ und „Anthroposophische Betrachtungen über das NeueTestament und die Apokalypse“, ins Holländische übersetzt 2014 in der Kapelle in Oud-Zuylen bei Utrecht und 2015 in der Bibliothek des Willehalm Instituts in Amsterdam in einer Vortragsreihe öffentlich präsentiert unter dem Titel „Die Rechristianisierung der Niederlande durch das neue Christentum“ und seitdem online zu lesen. Siehe auch sein 5-teiligen Aufsatz „Erkenntnis als Mysterium“ übersetzt als "Knowledge als Mysterium" aus seinem Buch "Aufbruch zur 6. Kulturepoche".
Ebenso wird dieses Neochristentum weiterentwickelt in den Bücher der deutschen Anthroposophin Judith von Halle über das Neue Testament und in ihrem neuesten fünfbändigen, vom Rosenkreuzertum inspirierten, meditativen Werk mit dem Titel „Das Wort in den sieben Reichender Menschheitsentwicklung” (Verlag für Anthroposophie, Dornach 2022), wie auch fortgesetzt in den Werken von Are Thoresen, insbesondere in seinen neuesten Bücher „Die vier Wege” und "Die vier Pforten" (www. Amazon.de, 2025) durch seine Lehren von dem sogenannten „Kollegium der neun Hüter der Schwelle” im Dienste Michaels und überschattet von Christus.
Zusätzliches Material zur Wegzehrung dieses Trajekts und als Leitfaden für den neuen Adel des Geistes, der vom zukünftigen kaiserlichen Hof praktiziert und ausstrahlen soll, findet sich in dem Buch „Die Tugenden – 12 Monatsmeditationen” von Herbert Witzenmann, das 2013 im Rahmen einer Ausstellung der Texte über die Meditationen der 12 Monate mit den Illustrationen des niederländischen Malers Jan de Kok im Rathaus von Amsterdam in einer Niederländischen und Englischen Übersetzung präsentiert und ausgestellt wurde.
Nicht zu übersehen schließlich ist das Buch „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals” von Werner Greub in dessen Anhang der niederländischen Fassung „Willem van Oranje, Parzival ende Graal” (Verlag Willehalm Instituut, Amsterdam 2009) der Umwandlung von einer erblichen zu einer meritokratischen Monarchie aufgezeigt wird, nach dem Vorbild von Parzival, der aus eigener Faust Gralskönig wurde und sogar den Gral „eroberte”, wie der Einsiedler Trevrizent voller Staunen ausrief und sagte: "groezer wunder selten ie geschah!"” (P. 799). (Siehe auch "Willehalm Institut Nachrichten Nr. 1" vom Mai 2002).
V. Auf dem Weg zum Weltfrieden
Vorher wurde kurz auf die Idee der Weltfriedensbund der Oasen der Menschlichkeit eingegangen, die zurückgeht auf Rudolf Steiner, Albert Steffen und Herbert Witzenmann. Dazu gehört naturgemäß die Idee der Weltfriedensordnung, für die wir dem Juristen Valentin Tomberg, dankbar sein können, der der Nachwelt sein Buch „Vom Völkerrecht zum Weltfriedensordnung – Die Problemgeschichte der Völkerrechtswissenschaft“ (Novalis Verlag, Stein-bergkirche-Neukirche, 2011) hinterlassen hat. Um einen ersten Eindruck von diesem Werk zu vermitteln, sei hier einen Auszug des Textes auf der Rückseite der englischen Übersetzung dieses Buches wiedergegeben:
„Valentin Tomberg greift das Thema seines früheren Werks ‚The Art of the Good: On the Regeneration of Fallen Justice‘ [ursprünglich "Degeneration und Regeneration der Rechtswissenschaft" aus dem vom Achamoth 2018 herausgegeben Buch "Wer war Valentin Tomberg"] wieder auf, wonach die moderne Entwicklung des Rechts in seiner allmählichen Degeneration besteht. Ausgehend von Thomas von Aquins Rechtsauffassung sieht er an der Spitze des Rechtsgebäudes das ewige Recht, das sich in der Welt als göttliches Recht offenbart, da es selbst dem Naturrecht zugrunde liegt, das wiederum ein Gefühl für Recht und Gerechtigkeit als grundlegende Orientierung für das von den Menschen geschaffene positive Recht hervorruft. Tomberg beschränkt sich jedoch nicht darauf, seine These zu begründen, dass diese Stufen im Recht nicht mehr vorhanden sind, sondern bietet Perspektiven, wie dem von ihm so ausführlich diagnostizierten Degenerationsprozess durch eine Erneuerung des Rechts entgegengewirkt werden kann. Möge das Buch in Ihren Händen dazu beitragen, diese Herausforderung zu meistern!“
V. Konklusion
Ich habe in den vorangegangenen Seiten versucht das unglaubliche Reichtum an Ideen und Impulsen darzustellen, mit Hinweisen auf meine Englische und Holländische Übersetzungen, die als Grundlage für dieses Verfahren zur Festlegung und Besetzung des Amtes des ersten Kaisers und der ersten Kaiserin Europas dienen könnte. Dies in der inständigen Hoffnung, dass es einige Leser und Leserinnen gibt, die bereit sind, die notwendige Aufmerksamkeit aufzubringen, um dies zu verstehen und damit zur ersten Voraussetzung dafür beizutragen, dass dieses Mysterienspiel kein schönes Märchen bleibt, sondern eben Wirklichkeit wird.
Die zweite Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft von Menschen und Institutionen, die notwendigen Zuschüsse für die Stiftung Verlag Willehalm Institut in Amsterdam bereitzustellen um diese hohe Ideal zu verwirklichen. Zu diesem Zweck habe ich mich zunächst dem Crowdfunding-Programm WhyDonate angeschlossen und bin offen für konstruktive Kritik, Ratschläge und Zusammenarbeit.
Ich hoffe demnächst eine weiter ausgearbeitete Synopse dieses Mysterienspiels öffentlich zu präsentieren, vorzugsweise da wo das „Bed-in“ mit John Lennon und Yoko Ono 1969 stattfand im Hilton Hotel von Amsterdam, und begleitet von einem Band „Powers to the People“ mit mir als Sänger der eigenen Lieder, die ich unter dem Künstlernamen "Gypsy Scholar" in den siebziger Jahre mit den Musiker der Bands von Van Morrison in Woodstock und von Neil Diamond in Los Angeles aufgenommen habe.
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