Sunday, August 31, 2025

WILLEHALM INSTITUT NACHRICHTEN Nr. 6, den 12. August 2025 : König Artus lagerte am Ufer der Birs in Dornach-Arlesheim.

Vorwort

Diese 6. Ausgabe der Willehalm Institut Nachrichten (WIN) wurde verfasst anlässlich des zweiten Besuches von Are Thoresen aus Norwegen vom 15. bis 20. September an das Dreieckland um Basel, wovon das Gesamtprogramm auf der Rückseite zu lesen ist mit Auskunft, wo und wie man sich für die Veranstaltungen und Aktivitäten anmelden kann. Der Text ist eine Erweiterung des kurzen Artikels der unter dem Titel „König Artus lagerte am Ufer der Birs“ am 7. August im Wochenblatt für das Birseck & Dorneck publiziert wurde. Die vorige Ausgabe der WIN erschien am 12. September 2024 als eine Sondernummer unter dem Titel „Widar, Are Thoresen und das neue Hellsehen“ im Zusammenhang mit der vom Willehalm Institut organisierten, vom 17. bis 21.September in Dornach stattgefundenen Widar- und Michael-Tagung mit Are Thoresen. Auf diesem Blog ist auch die 4. WIN-Ausgabe zu lesen mit den zugehörigen Links, eine Kurzbiographie und Bibliographie von dem Boten aus Norwegen. Zudem enthält sie eine erste Replik zum negativen Kommentar vom Redaktor Roland Tüscher des „Ein Nachrichtenblatt“ Nr. 18 vom 8. September 2024 zum Werk von Are Thoresen. Die am 1. August gestellte Frage an Tüscher, ob er bereit wäre wiederum ein Inserat für die kommende Tagung aufzunehmen wurde bis jetzt nicht beantwortet.

I. Die Lage der Drei Blutstropfen Szene

König Artus lagerte mit seinen zwölf Rittern der Tafelrunde im 9. Jahrhundert am Ufer der Birs in Dornach/Arlesheim, nicht weit weg von dem Ort, wo Parzival, völlig versunken im Anblick der drei roten Blutstropfen im Schnee, durch den norwegischen Artusritter Gawan wieder zum Bewusstsein seiner Selbst gebracht und zum in der Nähe befindlichen Lager des Königs Artus geführt wurde.

Dies ist nicht nur zu lesen in dem Buch „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals“ von Werner Greub[i], sondern auch im Buch „Unser Leben ist geheimnisvoll nach Maß und Zahl geordnet: Die Gralsgeschichte im Lichte dieser Ordnung“ von Kurt Jauch[ii] und wurde zudem von dem Autor Are Thoresen an Ort und Stelle dank seiner Einsicht in die Akasha-Chronik bestätigt. Dies geschah, nachdem Thoresen am Ende seiner ersten Dornacher Michael & Widar-Tagung im vorigen Jahr[iii] mit einer kleinen Gruppe das rechte Ufer der Birs besuchte und dort – etwa 200 Meter nördlich der alten Römischen Brücke – den Ort der drei Blutstropfen genau identifizieren konnte. Wenn dies so ist, dann befand sich auch das Lager von König Artus in Dornach/Arlesheim.       

Darüber hinaus ergibt sich aus dem Gesamtzusammenhang der Gralsforschung Werner Greubs auf der Grundlage des Mittel-Hochdeutschen Originaltexts des „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach, dass das Jagdschlosses Karminal von König Artus sich dort befand, wo jetzt die Ruine Dorneck liegt (oben im Bild der römischen Brücke über der Birs zu sehen als Schloss Dorneck). Ja, sogar die lokale Bezeichnung „Dornach“ für das mittelhochdeutsche Wort „dornbusch“ wird von Wolfram von Eschenbach in seinem „Parzival“ benützt im Zusammenhang mit dem streitlustigen König Segramors aus dem Lager von König Artus. Der (nahe) Rhein sei nirgends so breit, dass er nicht hinüberschwimmen würde, um in Kampf mit einem Gegner zu treten, heißt es da (P. 285, Reclam Ed.). Dagegen warnt ihn König Artus, „Wir nähern uns jetzt dem Heer des Anfortas, das von Munsalvaesche ausreitet und den Grenzwald verteidigt. Da wir die Lage der Burg nicht kennen, können wir leicht in große Schwierigkeiten geraten.“ (P. 286) Nach der Forschung Greubs lag die Gralsburg „Munsalvaesche“, die geschützt wurde von den „Templeisen“ (nicht zu verwechseln mit den Tempelrittern aus dem 12. und 13. Jahrhundert) östlich der Arlesheimer Ermitage auf der halben Höhe des Berges Hornichopf. Hier nun wirft sich Parzival am Ende seines Leidensweges von der „Tumpheit“ durch den „Zwivel“ zur „Saelde“ am Pfingstsamstag, den 12. Mai 848, „zu Ehren der heiligen Dreieinigkeit vor dem Gral auf die Knie und betet um Hilfe für die Herzensnot des schwergeprüften Anfortas“ (P. 795). Dies spielt sich ab unter dem Stern von Munsalvaesche –  einer Wiederholung des Sterns von Bethlehem – inmitten der Gralsgemeinschaft und im Beisein seiner Frau Condwiramur, seines Sohns Lohengrin, seines arabischen Halbbruders Feirefiz und der arabischen Wahrsagerin Cundrie. Dann stellt er die Frage „Oheim, was fehlt Dir“, wodurch Anfortas durch die Christuskraft geheilt und Parzival zum König und Herrscher des Grals erhoben wird. Als der Einsiedler Trevrizent, der Bruder von Amfortas, der in der jetzt Tod-und-Auferstehung oder Proserpina genannten Grotte in der Arlesheim Ermitage wohnt, dies vernimmt, empfindet er es als derart unglaublich, dass er verwundert ausruft „Nie ist ein größeres Wunder geschehen! Ihr habt Gottes allmächtiger Dreieinigkeit die Erfüllung Eurer Willens abgetrotzt […] Es ist noch nie geschehen, dass jemand den Gral mit Gewalt errungen hätte, und ich wollte Euch gern von diesem Vorsatz abbringen. Nun aber ist alles anders gekommen. Ihr habt ein unermesslich großes Gut errungen, doch vergesst dabei nicht, demütig zu sein!“ (P. 798)

Bevor wir nun auf die Bedeutung eingehen, die Are Thoresen in seinem Buch „Reisen auf dem Nördlichen Einweihungsweg – Vidar und Balder, die drei Elementarreiche und die innere und äußere Welt“ der Szene der drei roten Blutstropfen im Schnee zumisst für den dreistufigen Entwicklungsweg von Parzival, wollen wir erst die naheliegende Frage beantworten, wieso Werner Greub das Lager von König Artus am Ufer der Birs („Plimizoel“ bei Wolfram) in der Schweiz lokalisiert, denn König Artus war, wie doch jeder meint zu wissen, zu Hause in England, Wales oder Westfrankreich. Dazu wird eine Passage über die Artus-Tradition aus dem Buch von Werner Greub wiedergeben (auf. S. 291), die anknüpft an die Aussagen von Rudolf Steiner, dass es nicht nur einen, sondern mehrere König Artus (wie auch mehrere Gralsburgen) gab:

"Die Artus-Tradition ging über Jahrhunderte. Der Träger der Tradition nahm immer den Namen Artus an. Es gab wirklich einmal einen Artus in Nantes. Der Artus von Nantes an der Loire ist aber ein anderer Artus als der Artus van Nantes im Jura. Wenn Nantes an der Loire einmal Artus-Sitz gewesen ist, dann musste es im Land Bertâne, welches damals mit der heutigen Bretagne identisch war, auch einen Wald Brizljân gegeben haben. Wir haben im Bericht Kyot-Willehalm auseinandergesetzt, dass es schon vor Christi Geburt und von da an bis in die Zeit, von welcher Wolfram berichtet, immer Artus-Ritter gegeben hat, welche die Artus-Tradition pflegten. Irgendwo in Westeuropa gab es in jedem Jahrhundert einen König Artus als Traditionsträger und zwölf Artusritter mit den traditionellen Namen. Der Ort, in welchem Artus dicke sass [des Öfteren war], hieß immer Nantes, und das Jagdhaus Karminal befand sich immer in einem Wald, dem der Name Brizljân gegeben wurde. Diese Namen gingen da und dort in Allgemeinenbesitz der Bewohner der Gegend über und erhielten sich als geographische Namen bis in unsere Zeit. Dies ist in Nantes an der Loire der Fall gewesen, wo der sogenannte historische Artus des 5. Jahrhundert gelebt haben kann, und dies ist wohl auch in Nantua zu jener Zeit geschehen, in welche der nicht weniger historische Artus lebte, von welchem uns Wolfram von Eschenbach berichtet. Der Name Nantua weist deutlich auf eine ehemalige Artus-Hauptstadt hin. Wir müssen diese Artus-Stadt als Artus-Sitz des 9. Jahrhunderts bezeichnen, weil sich die Angaben Wolframs deutlich auf diese Stadt Nantua im Jura und durchaus nicht auf Nantes an der Loire bezeichnen. Wir suchen bei Wolfram von Eschenbach absichtlich nicht irgendeine der vielen Artus-Landschaften der ersten neuen Jahrhunderte, weil Wolfram von Eschenbach nur diese eine, ganz konkrete Landschaft beschreibt."

II. Die Bedeutung der drei Blutstropfen-Szene

Im „Anhang – Der Nördliche Pfad in der Geschichte“ seines obengenannten Buches gibt Are Thoresen einige historische Beispiele aus der Weltliteratur. Er leitet diesen Anhang wie folgt ein (auf S. 208):

"Dieses Buch basiert auf meinen eigenen Erfahrungen beim Praktizieren des Nordischen Einweihungsweges, der Nordischen Tradition, der ich angehöre sowie der Anthroposophie Rudolf Steiners. So spreche ich im Allgemeinen von der Schwelle, den drei Elementarbereichen und der ätherischen Welt, darüber hinaus, sowohl von der „inneren“ ätherischen Welt als auch der „äußeren“ ätherischen Welt und in einem nordischen und europäischen Kontext sowie natürlich in anthroposophischen Konzepten. In diesem Anhang möchte ich auf einige historische Quellen und Assoziationen eingehen, die mit diesem Weg verbunden sind, so wie ich dies verstehe."

Nachdem er Beispiele angeführt and kommentiert hat aus der Völuspá, altnordisch für „Weissagung der Seherin“, dem ersten und bekanntesten Gedicht der poetischen Edda, welche die Geschichte von der Erschaffung der Welt und ihrem bevorstehende Ende erzählt, und aus der Kalevala, einem epischen Gedicht aus dem 19. Jahrhundert, das als Nationalepos Kareliens und Finnlands gilt, leitet er die Szene über die drei Blutstropfen aus dem Parzival wie folgt ein:[iv]

"Artus ist van seiner Burg Karidol [in Nantua] aus auf die Suche nach dem Roten Ritter (Parzival) geritten, der ihn vor Ither verschont hat. Er will ihn zu einem Ritter machen. Es ist ein verschneiter Maitag (von mir [= AT] hervorgehoben). Parzival sieht auf einem Feld bei Joflanze[v], neben dem Fluss Plimizöl [d.h. der Birs], Blutstopfen im reinen weißen Schnee (von einer Gans, die von Artus‘ Falken angegriffen wurde) und fühlt sich an seine Geliebte Condwiramurs erinnert. Er starrt auf die roten Blutstropfen im weißen Schnee und 'versenkt' sich in dieser und 'verschmilzt' mit ihnen. Er ist ein wenig weltvergessen und sieht und hört nichts anders als das Rot im weißen Schnee. Während er so [auf seinem Pferd] dasitzt, hebt er unbewusst seine Lanze, ohne daran zu denken, dass dies ein Zeichen des Kampfes ist. So gibt Parzival der Welt ein Zeichen, dass er zum Kampf bereit ist. So dasitzend, ganz in die geistige Welt eingetaucht, die Schwelle zur Elementarwelt überschritten, erscheinen drei Gegner (die drei gegnerische Kräfte). Ein Knappe von Cunneware begegnet ihm und ruft aus. Der rücksichtlose Segramors kommt und will gegen Parzival kämpfen. Er reitet mit erhobener Lanze gegen ihn, aber kurz bevor er ihn trifft, 'erwacht' Parzival und schlägt ihn nieder. Segramors greift an, verliert aber. Parzival kehrt in seinem meditativen Zustand zurück und ist immer noch in Gedanken an die Liebe versunken. Daraufhin fordert [Marschall] Keie ihn heraus, verliert den Kampf aber auch. Gawan[vi] reitet hinaus, deckt die Blutstropfen zu, damit Parzival wieder zu sich kommt, und begleitet Parzival zu Artus‘ Lager, wo er ihm von Gawans Vater Lot erzählt. Parzival ist der Waleis, 'die Blume aller Menschen', immer noch bartlos und von strahlender Schönheit. Cunneware heißt ihn willkommen und freut sich, dass Parzival das Unrecht gerächt hat, das Keie ihr angetan hat. Parzival wird gesäubert und gekleidet, trifft Artus und wird zum Ritter der Tafelrunde ernannt. Ginover schließt sich ihnen an und verzeiht Parzival den Mord an Ither. Dann reist Parzival weiter und findet am Ende den Weg zurück zum Gralsburg. Doch ohne dieses zentrale Erlebnis wäre seine Reise unmöglich gewesen." (S. 222-223)

Are Thoresen interpretiert dies nun wie folgt:

"Die ganze Geschichte von Parzival ist eng mit dem Nördlichen Strom der Initiation verbunden und weist enge Parallelen zur Erzählung der Völuspá und dem Kalevala aus. Zunächst wandert Parzival durch die externe Welt; macht seine Fehler, weiß aber dennoch dass er auf der Suche nach dem geistigen Leben ist. Dann, an einem Maitag, sieht er im Schnee die drei roten Blutstropen und versenkt sich in sie hinein oder verschmilzt mit ihnen. Indem er sich in diese rote Farbe der Natur hinein versenkt, betritt er den elementarischen Bereich der Existenz, und sofort erscheinen drei Männer auf Pferden in Form von drei Rittern (die drei Bereiche der elementarische Welt), die ihn herausfordern, während er auf seinem Pferd sitzt und seine Lanze in die Luft hält – ein bestimmtes Zeichnen in jenen Tagen, dass man zum Kampf herausgefordert wurde. Er siegt über alle drei Gegner. Dann ist der Weg zur Gralsburg wieder offen (die äußere ätherische Welt), und er kann seine Suche nach dem Gral fortsetzen (Christus in der äußeren Welt zu finden)." (S. 223-224)

III. Zum Gesamtprogramm der kommenden Tagung im Dreieckland

Für den Abendvortrag „Die Vier Pfade und Tore zu den geistigen Welten“ von Are Thoresen am 15. September in Lörrach und sein dreitätiges Seminar „Wir fanden einen Pfad –  vier Möglichkeiten, die geistigen Welten zu betreten“ in Dornach kann man sich am besten vorbereiten durch Studium seiner zwei letzten Bücher „Die Vier Tore“ und „Die Vier Wege“[vii]. Denn in diesen werden nicht drei Wege zu den Porten in die geistige Welten beschrieben, wie in seiner früheren Widar-Trilogie mit besonderer Berücksichtigung des Nordischen Einweihungswegs, sondern deren vier mit den entsprechenden Hütern der Schwelle, die einem als ein Kollegium der Neun im Dienst von Michael Aufschlüsse vermitteln und Rat erteilen können. Zudem werden die Methodiken und Übungswege beschrieben, die zu den geistigen Welten führen.[viii]

In der PowerPoint Präsentation „Die Parzival Revolution – Wolfram von Eschenbach als Historiker“ werde ich nach vermögen versuchen, die oben ausgemachten Indizien über den Ort der drei Blutstropfen, der Gralsburg Munsalvaesche und der Anti-Gralsburg „Schastel merveil“ im Gesamtzusammenhang der Grals- und Wolframs-forschungen von Werner Greub einzuordnen. Dies kann auch als eine Vorbereitung gelten für den Besuch am nächsten Tag an der Gralsstätte in der Arlesheimer Ermitage. 

Ankündigung des Willehalm Instituts 

Gesamtprogramm der Veranstaltungen und Aktivitäten von

Are Thoresen und Robert Kelder vom 15. bis 20. September 2025  

1. Die Vier Pfade und Tore zu den geistigen Welten“. Abendvortrag von Are Thoresen am 15. September von 19:30 bis 21:30 Uhr in der Kulturwerkstatt in Lörrach bei Basel. Freiwilliger Beitrag (Richtbetrag €15). Anmeldung und Auskunft: kulturwerkstatt@gmx.de;

2. „Wir fanden einen Pfad –  vier Möglichkeiten, die geistigen Welten zu betreten“ 

Dreitägiges Seminar mit Are Thoresen am 16. 17. und 18. September von 10 bis 18 Uhr im großen Saal der Akademie für anthroposophische Pädagogik, Rüchti-Weg 5, CH-4143 Dornach. Eintritt: 150 CHF/Euro, pro Tag: 60 CHF/Euro. (Mittagessen am Speisehaus oder im Goetheanum ist möglich auf eigene Kosten);

3. Therapeutische Behandlungen durch die Mittel-Methode von Are Thoresen am 19. September von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr in Arlesheim. Kosten: 70 CHF/Euro für einzelne und 50 CHF/Euro für kollektive Behandlungen;

4. Die Parzival Revolution – Wolfram von Eschenbach als Historiker“, PowerPoint Präsentation von Robert Kelder auf Grundlage des Buches von Werner Greub „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit des Grals“ mit Bezügen zum Werk von Are Thoresen und Norwegen am 19. September von 17 bis 19 Uhr im Weidhof Café im Schloss Birseck, Arlesheim. Eintritt 20 CHF/Euro (inklusive Tee oder Kaffee);

5. Besuch an der Gralsstätte in der Arlesheimer Ermitage bis zur ehemaligen Lage der Gralsburg Munsalvaesche auf dem Hornichopf und des Hofs Soltane von Herzeloyde, wo Parzival aufgewachsen ist. Am 20. September von 9 bis 18 Uhr. Sammelplatz Museum Trotte, Ermitagestrasse 19, Arlesheim. Im Beitrag von 60 CHF/Euro ist ein Mittagessen mit Gemüsesuppe und Vollkornbrot im Restaurant Schönmatt (ohne Getränke) enthalten.

Hinweis: Anmeldung für die Veranstaltungen 2 bis 5 ist verpflichtend. Wenn man sich bei Theo Georgiades, contact@christall.nl anmeldet für die gewünschte Teilnahme, erhält man weitere Auskunft zugesandt, auch wie bezahlt werden kann. Bei Veranstaltung 2 ist Barzahlung an der Türe möglich, falls genügend Platz vorhanden ist. Bei Veranstaltung 4 ist Platz für etwa 40 Teilnehmer; bei der Führung durch die Eremitage mit u.a. Robert Kelder ist das Maximum etwa 20; wegen dem Gelände nicht geeignet für ältere Leute; Bergschuhe und Wanderstock sind empfohlen. Alle Bücher von Are Thoresen, wie „Die vier Wege“, „Die vier Tore“, „Die vergessenen Mysterien von Atlantas“, „5000 Jahre des Betrugs:  Der Gelbe Kaiser enthüllt“ und „Akupunktur und Translokation – ein „übersehener Aspekt der Medizin, des Lebens und der Spiritualität“ sind erhältlich bei Amazon.de.

Für das Gesamtprogramm zeichnet Robert Kelder, Direktor des Willehalm Instituts verantwortlich (email: willehalm@gmail.com, mit Dank an Björn Steiert vom Kulturwerkstatt, Lörrach für seine Mitwirkung. (Änderungen vorbehalten)  

   


[i] Werner Greub „Wolfram von Eschenbach und die Wirklichkeit der Grals“ (Herausgegeben vom Goetheanum, Dornach 1974)

[iv] In einer Fußnote schreibt Thoresen: “Ich danke Michael McGoodwin für diese Zusammenfassung (www.mcgoodwin.net), auf der dieser Text basiert.“

[v] Dies ist nicht ganz richtig, denn König Artus lagert auch einmal auf einem Feld bei Joflanze, aber nicht am Ufer der Plimozoel, d. h. der Birs, sondern am linken Ufer des Rheins etwas nördlich von Basel im Elsass (das Wort ‚Joflanze‘ ist abgeleitet vom Schofland = Schafland, was auch faktisch stimmt). Nachdem wir mit Are den Ort der drei Blutstropfen besucht hatten, besuchten wir auch den Isteiner Klotz, nicht weit weg am rechter Ufer des Rheins in Deutschland, wo Werner Greub aus guten Gründen in seinem Buch die Anti-Gralsburg „Schastel merveil“ des schwarzen Magiers Klingsor lokalisiert hat, die eben nicht, wie manche, sich berufend auf Rudolf Steiner, behaupten identisch sei mit Klingsors Sitz „Kaltabelota“ in Sizilien. An diesem Ort hat Are einen riesigen asurischen Dämon wahrgenommen.  

[vi] Gawan stammt aus Norwegen, Sohn von König Lot und Sangive, und passt somit sehr gut in diese Beschreibung des nördlichen Initiationsweges. (Fußnote von AT)

[vii] Im in diesem Buch zu findenden Kapitel „Der vierte Weg führt zum vierten Tor, dem Tor des Lichts (und der Liebe)“ beschreibt Are u.a. seine übersinnlichen Erfahrungen auf seiner mehrtätigen Wanderung in den Fußspuren von Moses und den 12 Stammen Israels auf ihrem Exodus aus Ägypten durch die Sinai-Wuste. Da, wo es am Ende dieser Beschreibung heißt: „Nach weiteren neun Tagen auf diesem Weg, überquerte ich die Grenz nach Zion“ (S. 118) hat Are, anlässlich eines Besuches von Freund Theo Georgiades und mir bei ihm in Norwegen Anfang Juni, Folgendes zugefügt: „In diesem Zusammenhang ist es sehr interessant, dass nun drei Bücher erschienen sind, eines mit dem Titel ‚Mysteries of the Baltic Sea‘ (Geheimnisse der Ostsee), das andere ‚Nederland, het meest mysterieuze land aller tijden‘ (Niederlande, das geheimnisvollste Land aller Zeiten, nur in niederländischer Sprache) und das letzte Buch mit dem Titel „Mysteries in Nederland ontrafeld” (Geheimnisse in den Niederlanden entschlüsselt, auch nur in niederländischer Sprache). Alle diese Bücher behaupten, dass die Reisen von Moses und Odysseus aufgrund der Namen der Gebiete entweder in der Ostseeregion oder in den Niederlanden stattfanden. Dies zeigt zumindest mir, dass sich diese kosmischen Muster, die von Odysseus, Moses und Christus geschaffen wurden, in den Mustern jeder Region oder jedes Landes widerspiegeln, insbesondere in den Namen von Flüssen, Bergen oder anderen geografischen Strukturen.“

[viii] Näheres befindet sich im Buch „Fading und Merging“.